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P-Weg 2009

Dank für Verständnis

12.02.2009 | 19:17 Uhr
Dank für Verständnis

Die Nachricht, dass der 5. Auflage des P-Weg-Marathons nun kein Waldbesitzer und auch sonst nichts mehr im Wege stehen, hat Plettenberg gestern aufatmen lassen.

Und nicht nur die Plettenberger, die sich seit der Premiere 2004 mit dem größten Sportspektakels in der Vier-Täler-Stadt mit diesem Ereignis identifizieren, sondern auch auswärtige P-Weg-Fans, wie ein erstes Echo auf der Homepage www.p-weg.de belegt.

Wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Presseerklärung aus dem Rathaus (die WR berichtete) hervorgeht, liegen dem P-Weg-Team jetzt 133 und damit alle notwendigen Einverständniserklärungen der betroffenen Grundstückseigentümer vor, um das Marathonwochenende 2009 (11. bis 13. September) durchführen zu können. Nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster waren diese mit viel Aufwand eingeholten Genehmigungen Voraussetzung für eine Großveranstaltung dieser Art.

Darüber hinaus, so wird betont, sei Einvernehmen darüber erzielt worden, „auch weiterhin in konstruktiven Gesprächen über den Ablauf künftiger P-Weg-Veranstaltungen frühzeitig zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen”. Das P-Weg-Team stehe jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, „um Bedenken und Änderungswünsche aufzunehmen und zu diskutieren”, heißt es.

Das P-Weg-Team um Michael Schröder und auch Bürgermeister Klaus Müller, der sich als Moderator zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen über Wochen stark engagiert hat, dankt in dem offiziellen Schreiben ausdrücklich allen Waldeigentümern „für das Verständnis, das Entgegenkommen und das Vertrauen, welches uns in vielfältigen Kontakten in den letzten Wochen und Monaten von ihnen entgegen gebracht wurde”.

Die Mitglieder des P-Weg-Teams bauen nun auf der Basis des gemeinsam mit Forstamt und Waldeigentümern erarbeiteten Ehrenkodexes weiterhin auf ein faires Verhalten aller Wald- und Naturnutzer untereinander. Soll heißen: Wanderer, Walker, Läufer und Mountainbiker, die für den P-Weg-Start trainieren, sollten dabei in der Natur „ihr Hirn einschalten” und Rücksicht auf Fauna und Flora nehmen. „Ein faires Verhalten untereinander kommt allen zu Gute: den forstlichen Belangen, dem Wild, den Jagdpächtern, den Spaziergängern und den Läufern sowie den Bikern und kann langfristig die Durchführung des P-Weg-Marathonwochenendes sichern”, betont Michael Schröder.

Bernd Maus

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