Blemke-Tal kein Hindernis für P-Weg
12.05.2010 | 21:15 Uhr 2010-05-12T21:15:00+0200
Plettenberg. Die Anlieger des Blemke-Tals legen den erwarteten 2000 Startern beim 6. Internationalen P-Weg-Marathon am 11. und 12. September keine Steine in den Weg.
Nach einem konstruktiven Gedankenaustausch mit Kay Hömberg und Michael Schröder vom veranstaltenden P-Weg-Team am Dienstagabend im Eiringhauser SGV-Heim in der Grutmecke hegen die Blemke-Anwohner keine Bedenken gegen die neue Streckenführung zwischen Affelner Höhe und Lennetal.
Schikanen sollen
Biker ausbremsen
Die Gesprächsteilnehmer einigten sich auf eine Vollsperrung der Blemke während des Mountainbikerennens am Sonntag zwischen etwa 9.30 und 11.30 Uhr. Zudem sollen an Gefahrenstellen Schikanen aufgebaut werden, die die Biker zur Tempodrosselung zwingen. „Den Rest regeln eingesetzte Streckenposten“, versprachen Hömberg und Schröder.
Die Vollsperrung am Sonntagvormittag wird nach ersten Absprachen mit dem Märkischen Kreis und der Polizei wohl auch für die B 236 zwischen Abzweig Blemke und der unteren Zufahrt zum Messingwerk gelten, um den Bikern ein gefahrloses Kreuzen dieser Hauptverkehrsader zu ermöglichen. Als Ausweichstrecke sollen Kraftfahrer in dieser Zeit den Verbindungsweg zwischen Tanneneck und Pasel nutzen können.
Weniger Kopfzerbrechen bereitet den P-Weg-Organisatoren im Bereich Blemke/B 236 der „Fußvolk“-Samstag. Läufer, Walker und Wanderer seien naturgemäß langsamer unterwegs als Biker, daher wird am anderen Wettkampftag auf die Vollsperrung verzichtet. Stattdessen sollen Kraftfahrer lediglich abgebremst bzw. schubweise hindurchgeleitet werden.
Über alle Regelungen an den Wettkampftagen will das P-Weg-Team die Haushalte in der Blemke vor der Veranstaltung schriftlich informieren.
Hömberg und Schröder wiesen zudem auf Pläne wie den Workshop am 13. Juni, Info-Veranstaltungen, neue Flyer sowie die Warnschilder-Aktion hin. Damit soll positiv Einfluss genommen werden auf den Trainingsbetrieb in Wäldern und Wohngebieten. „Uns bleiben Appelle an die Vernunft“, wissen die P-Weg-„Macher“ in ihrem Bemühen, schwarze Schafe auszusondieren, die keine Rücksicht nehmen auf Mitmenschen und Umwelt: „Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess ständiger Aufklärung.“
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