Aktive Helferin in einem fernen Land
28.08.2008 | 19:33 Uhr 2008-08-28T19:33:00+0200
Susanne Loos-Jayawickreme, die zusammen mit ihrem Mann seit gut acht Jahren eine private Hilfsorganisation im Süden von Sri Lanka, in der Region Weligama, aufgebaut hat, weilt am Dienstag, 9. September, zu einem Vortrag in Plettenberg.
Die Tsunami-Flutkatastrophe in Süd- und Südostasien liegt schon fast vier Jahre zurück. Die katastrophalen Folgen für diese Region geraten durch den Zeitablauf immer mehr in Vergessenheit. Auch die Medien berichten nur noch vereinzelt über die Situation vor Ort, weil neue Naturkatastrophen und Kriege die Tagesaktualität bestimmen.
Susanne Loos-Jayawickreme stellte unmittelbar nach der Tsunami-Katastrophe die Arbeit ihrer auch von Plettenbergern stark unterstützten Stiftung auf eine unmittelbare Überlebenshilfe für die Bevölkerung um. Lebensmittellieferungen und die Bereitstellung provisorischer Unterkünfte wie auch die medizinische Versorgung der Verletzten standen dabei im Vordergrund. Das Mitwirken beim Wiederaufbau der Infrastruktur, die Beschulung der Kinder sowie der Wiedereintritt in den Broterwerb stellten die weitere Wirkensphase dar.
Nachdem der Wiederaufbau weitestgehend abgeschlossen ist, wird Sri Lanka nunmehr vom Bürgerkrieg erschüttert. Susanne Loos versucht, das Leben vor Ort so normal wie möglich zu gestalten; was konkret bedeutet: den Menschen Arbeit zu verschaffen, damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Gleichsam stehen die Schulausbildung der Kinder wie auch die Seniorenbetreuung ganz oben auf ihrer Agenda. Was das in einem Land der Dritten Welt bedeutet, will sie den Plettenbergern in einem Bildvortrag berichten. Dazu ist jeder Interessierte am Dienstag, 9. September, ab 19 Uhr im Rathaussaal willkommen. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Susanne Loos-Jayawickreme befindet sich ab Anfang September für rund vier Wochen in Deutschland. Für knapp eine Woche wird sie auch in ihrer Heimatstadt Plettenberg erwartet.
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