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Erschließung kostet 3 Mio. Euro - Hoffnung auf Lärmschutz an A 45

Olpe, 28.08.2008, WR

Olpe. (-ws-) Grünes Licht gab der Bauausschuss gestern Abend für die Erschließung des Gewerbegebietes "Langes Feld" zwischen Saßmicke und Rüblinghausen. ...

... Es soll mit 10,3 Hektar Nettofläche den Notstand an Gewerbeflächen im Stadtgebiet beenden. 16 Mitglieder des Ausschusses stimmten sowohl dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes als auch dem Projektbeschluss zur Erschließung des insgesamt 18,26 Hektar umfassenden Gebietes zu. Nur Udo Baubkus (UCW) aus Dahl-Friedrichsthal votierte mit nein.

Nach Jahren der Planung und Vorbereitung und einigen Verzögerungen kann damit jetzt die Erschließung in Angriff genommen werden. Dafür muss die Stadt viel Geld in die Hand nehmen. Auf ca. drei Millionen Euro bezifferte Bauamtsleiter Josef Zeppenfeld die Kosten für die Erschließung - den Endausbau noch nicht eingerechnet.

Der Löwenanteil davon entfällt mit gut 1,7 Millionen Euro auf die umfangreichen Erdarbeiten zur Erstellung eines Grobplanums. Um das starke Gefälle im Plangebiet auszugleichen, sollen über 200 000 Kubikmeter Boden an der Westseite des Gebietes ausgeschachtet und an der Ostseite wieder eingebaut werden, damit dann nur noch eine Neigung von ca. drei Prozent vorhanden ist.

Erschlossen werden soll das "Lange Feld" von der Straße "Saßmicker Hammer" und die vorhandene Brücke über die Bigge her. Für den Bau der Erschließungsstraße sind ca. 220 000 Euro vorgesehen. Die Verlegung des vorhandenen Wirtschaftsweges zwischen Rüblinghausen und Saßmicke zur Autobahn hin schlägt mit 130 000 Euro zu Buche. Hinzu kommen Kosten für die Entwässerung (600 000 Euro) und die Verlegung von Versorgungsleitungen. Nach dem Zeitplan der Verwaltung soll die Baumaßnahme bis Herbst 2009 beendet sein.

Angedacht sind auch Lärmschutzmaßnahmen im Bereich des "Langen Feldes", die Dahl/Friedrichsthal besser vor dem Lärm der A 45 schützen sollen. Konkretes dazu gibt es aber noch nicht, da die Untersuchungen des zuständigen Landesbetriebs Straßen.NRW noch laufen. Angedacht ist ein Lärmschutzwall, für den Erde verwendet werden könnte, der beim Erstellen des Grobplanums anfällt.

CDU-Fraktionschef Klaus Klapheck betonte, man sei dabei, Gespräche zu führen, um den Lärmschutz zu verbessern, denn die Dahler Bevölkerung habe großes Interesse an Lärmschutzmaßnahmen entlang der A 45. Klapheck: "Wir sind am Ball und tun, was in unseren Kräften steht."

Informiert wurde der Ausschuss darüber, dass die Siegener Niederlassung von Straßen.NRW Anfang 2009 mit dem Abriss und Neubau des Überbaus der Talbrücke Sondern beginnen will. Die aufwändige Baumaßnahme wird rund zweieinhalb Jahre dauern. Während dieser Zeit ist die Verbindung muss der Verkehr zwischen Rhode und Sonderner Kopf/L 512 umgeleitet werden. Die Einmündung der K 17 in die L 563 nahe der Talbrücke Sondern soll zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden.

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