Zweiwöchiges Oktoberfest im Oberhausener Centro geplant

Die Gaudi wird größer: Neben dem Oktoberfest in der Arena (wie im Vorjahres-Foto) feiert nun erstmals auch das Centro ein eigenes Oktoberfest.  
Die Gaudi wird größer: Neben dem Oktoberfest in der Arena (wie im Vorjahres-Foto) feiert nun erstmals auch das Centro ein eigenes Oktoberfest.  
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Am Platz der Guten Hoffnung wird im Herbst erstmals ein Riesenzelt für 1300 Menschen aufgebaut. Schlagerstar Andreas Gabalier singt. Die Arena-Fete bleibt.

Oberhausen.. Offensichtlich sind die Macher in der Neuen Mitte gänzlich auf den zünftigen Geschmack gekommen: Nach dem bereits bekannten zweitägigen Oktoberfest in der König-Pilsener-Arena zieht nun auch das Einkaufszentrum Centro nach. Nach Informationen unserer Redaktion organisiert das Centro eine gut zweiwöchige Gaudizeit mit einem großen Festzelt am Platz der Guten Hoffnung. Der veranstaltende Partner der Premieren-Sause ist ein alter Bekannter.

Die eigentlich ja bayerische Partyzeit soll vom 24. September bis 9. Oktober gemeinsam mit der Flachau Alm und damit der österreichischen Kaml-Gastronomie entstehen, die bereits mit dem urigen Hüttendorf beim Weihnachtsmarkt im Centro zu sehen war.

Demnach steht die Veranstaltung auch unter dem passenden Motto „Salzburger Oktoberfest“. Nach aktuellem Stand wird auf dem Platz neben dem Festzelt eine kleine Budenwelt mit nostalgischen Fahrgeschäften aufgebaut.

Im September geht es los

Im Festzelt sollen, wie in den Oktoberfest-Zelten auf den Münchner Theresienwiesen, Boxen mit Sitzplätzen buchbar sein. Ein großer Gastbereich soll an bestimmten Veranstaltungstagen kein Eintrittsgeld kosten. Je nach Paket und Tag sollen auch Verzehrgutscheine, Champagner oder Menüs im Boxeneintritt enthalten sein. Diese Preise schwanken zwischen 20 und 72 Euro. Das Bier wird wie beim Weihnachtsmarkt stilecht aus Österreich importiert. Die Marke „Stiegl Bier“ wird ausgeschenkt.

Ein täglich wechselndes Programm ist ebenso vorgesehen: So ist der Partyabend „Weiberwiesn“ für den Mittwoch, 28. September bereits fest terminiert. Dafür soll der Alpen-Rock’n’Roller und Frauenschwarm Andreas Gabalier („I sing a Liad für Di“, „Amoi seg’ ma uns wieder“) den Weg nach Oberhausen finden.

Los geht „all die Tracht“ am Freitag, 24. September: Dazu marschieren Trachtenmusikkapellen aus Flachau ins Zelt ein. Außerdem gibt es Schuhplattler- und Peitschengruppen, die möglichst authentische Oktoberfestlaune unter den Flachlandtirolern im Revier verbreiten sollen.

Musikalisch planen die Organisatoren mit den Oktoberfest-Musikgruppen „Nordwand“ und „K’s Live“, die an verschiedenen Tagen innerhalb der gut zwei Wochen ihre Instrumente bedienen.

Kür des „Trachtenpärchens 2016

Neben einem speziellen Kindertag und einer Afterwork-Party mit einem Discjockey sollen sich die Gäste im Centro in den passenden Kleidungsstücken herausputzen. Die Kür des „Trachtenpärchens 2016“ steht am Finaltag an.

„Das Fest halten wir für eine tolle Idee“, sagt Centro-Chef Marcus Remark, „Wir behalten natürlich im Blick, welche positiven wie negativen Auswirkungen das Fest auf die Promenade und Arena hat.“

Auf das Oktoberfest in der König-Pilsener-Arena soll die mehrtägige Fete des Centros übrigens keinen Einfluss haben. Die zünftigen Arena-Abende sind für den 21. und 22. Oktober terminiert, also knapp zwei Wochen nach der Centro-Party. „Das Oktoberfest in der Arena wird wie geplant stattfinden“, sagt Arena-Sprecher Florian Wels auf Nachfrage. „Bisher gibt es keinen rückläufigen Vorverkauf.“