„Zusammen geht mehr“

Das Projekt „Zusammen geht mehr“ soll das kritische Denken über Vorurteile, insbesondere religiöse Vorurteile, und Diskriminierung anregen sowie die Fähigkeit zu interkulturellem Perspektivenwechsel trainieren. Es wird von Almut Niemann zusammen mit der Fasia-Jansen-Gesamtschule durchgeführt als Projekt des Programms Soziale Stadt NRW. Mit der Fähigkeit, Menschen nicht als Vertreter einer bestimmten (religiösen) Gruppe zu behandeln, sondern sie als einzigartig wahr- und ernst zu nehmen, wird Toleranz gefördert. Ein erster Schritt ist es, andere Religionen kennen zu lernen und die Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Zu diesem Zweck besuchten die Jugendlichen die Duisburger Synagoge, die katholische Karmelkirche mit ihrer Krypta, die Oberhausener Ayasofya Moschee, den Alevitischen Kulturverein an der Rombacher Straße sowie die evangelische Christuskirche an der Nohlstraße, wo sie überall herzlich willkommen geheißen und gut informiert wurden.

Das Klavier in der Karmelkirche inspirierte einen türkischen Mitschüler zu einem spontanen, berührenden Konzert, dem alle andächtig lauschten. Verschiedene Religionen zusammen – so kann es auch sein!