Zentrum Altenberg: Nur gute Nachrichten
07.07.2009 | 18:35 Uhr 2009-07-07T18:35:00+0200Uns geht es gut”, sagt Mike Wilken vom Zentrum Altenberg und lehnt sich zufrieden ein Stück zurück: „Wir rechnen mit ganz realistischen Steigerungen.”
Es ist schon ungewöhnlich, dass ein soziokulturelles Zentrum so etwas von sich behaupten kann. Zumal gerade Altenberg 2004 unter anderer Leitung pleite ging.
Aber das Zentrum kann inzwischen – neben rund 420 Veranstaltungen mit 110 bis 120 000 Besuchern im Jahr – mindestens zwei sehr gut besuchte Diskotheken vorweisen, wie auch Ingo Stöck, Vorstand der „Soziokulturellen Vereine Altenberg” (SoVAt), bestätigt. Außerdem wächst das zweite Standbein „Vermietung” der Schlosserei und Eisenlager beständig: „Die Wochenendtermine sind so gut wie ausgebucht, manche doppelt und dreifach belegt”, teilt Sabine Wendland mit, die diesen Bereich leitet, „wer seine Hochzeit bei uns feiern möchte, muss sich beeilen.”
Mundpropaganda läuft gut
Und auch die Nachfrage für Vermietungen unter der Woche wachse: Trotz Wirtschaftskrise sind etwa Stadtsparkasse, Friseurinnung und Stoag regelmäßige Kunden. Die Mundpropaganda laufe eben sehr gut, meint Wendland, weil die Mieten günstig und die Gäste zufrieden seien. „Kürzlich war die Strabag mit einer Großveranstaltung für über 500 Gäste bei uns”, berichtet sie, „schon am nächsten Tag rief man uns an und wollte schon Termine für das nächste Jahr blocken.”
Bei so viel Nachfrage muss nun mehr Power ran: Runa Knüfer arbeitet zwar schon seit acht Jahren in der Disko, neuerdings aber ist die 26-Jährige als Azubine im Vermietungsbereich tätig. „Veranstaltungskauffrau” darf sich die ehemalige Philosophie- und Germanistikstudentin in drei Jahren nennen. „Sofern ich nicht nach anderthalb Jahren verkürze”, grinst sie – die neuen Aufgaben von PR bis Technik und, ja, sogar Buchhaltung, motivieren. Das Altenberg will die Azubine aber lieber für die vollen drei Jahre und auch danach möglichst mit Festanstellung behalten, bekunden Wilken, Wendland und Stöck einstimmig. Außerdem soll die Azubi-Stelle in Zukunft bleiben.
Dafür muss auch Wendland künftig büffeln, die nun von der IHK drei Jahre Zeit bekommen hat, die Ausbildereignungsprüfung nachzuholen.

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Auf diesem Weg einen Herzlichen Glückwunsch meinerseits für die gute Arbeit im Zentrum Altenberg. U.a. gelegentlicher Discogänger habe ich das Zentrum Alternberg schätzen gelernt. Viel Erfolg für die weitere Arbeit! Sancho Kleine, Mitglied der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen