Zeitreise durch die Dienstjahre

Mit einer Kunstausstellung verabschiedet sich Renate Schlupp nach 43 Jahren Dienst von der Friedrich-Ebert-Realschule.

Nicht Kandinski und Monet, sondern Lisa Marie, Ann-Kathrin und René sind die Künstler dieser Ausstellung; und sie sind Schüler der Friedrich-Ebert-Realschule, die Renate Schlupp anlässlich ihres Ausstandes auf den Plan rief. Über die Jahrzehnte sind die Werke entstanden in ihrem Kunstunterricht, in der Profilgruppe und Foto-AG. So kamen viele Ausstellungsstücke zusammen, die für sie wie eine „Zeitreise durch ihre Dienstzeit“ war.

Über Wochen bereitete sie mit Schülern ihren Abschied vor und gewann eine Vielzahl von Schülern dafür, die Gäste auf der Zeitreise zu begleiten und ihnen die einzelnen Kunstthemen zu erläutern. Kulinarisch versorgt wurden die Gäste von Schlupps ehemaligem Schüler Stephan Opgen-Rhein, der mit seinem Team leckere Speisen reichte.

Renate Schlupp gab über viele Jahre ihr Wissen an kunstbegeisterte Schüler weiter, entdeckte und förderte Talente und ermöglichte sogar Kunst-Stipendien. Sie gestaltete viele Fachräume und Flure mit unzähligen Schülerarbeiten. Auch das überdimensionale Gemälde des Namengebers „Friedrich-Ebert“, das die Schulfassade ziert, entstand in ihrem Unterricht.

Renate Schlupp war 43 Jahre lang ein wichtiges und stets für die Kunst und die Belange der Schule engagiertes Mitglied des Lehrerkollegiums.

Nun verabschiedete sie sich, wie die Schuldirektorin Erika Ilgen in ihrer Abschiedsrede sagte, „in den wohlverdienten (Un-)Ruhestand“ – wer kreativ ist, bleibt ein Leben lang kreativ und aktiv. Dafür wünscht ihr das Kollegium der Friedrich-Ebert Realschule alles Gute.