Zehn Hosen mitbringen, mit zehn Pullovern gehen

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Der Schrank steckt voller Klamotten und doch ist nichts zum Anziehen dabei? Dann müssen vielleicht neue Kleider her – aber nachhaltig bitte. Die Greenpeace-Gruppe Mülheim-Oberhausen lädt zum Ausmisten ein: Am Samstag, 28. Februar, organisieren die ehrenamtlichen Umweltschützer zum zweiten Mal eine Kleidertauschbörse, bei der Besucher mitgebrachte, gut erhaltene Kleidungsstücke untereinander tauschen können.

Nach dem Erfolg Anfang 2014 findet die Börse wieder während des regulären Kirchencafés ab 15 Uhr in der Lutherkirche an der Lipperheidstraße 55 statt. Der Eintritt ist frei. Die Kleidertauschbörse läuft wie ein Flohmarkt ab – nur ohne Geld. Besucher können bis zu zehn Kleidungsstücke am Eingang bei den Ehrenamtlichen von Greenpeace abgeben. Diese sortieren die Textilien – Kaputtes, Schmutziges sowie Unterwäsche und Socken werden nicht angenommen. Gut erhaltene Stücke werden zum Stöbern ausgelegt. Klamotten, die Besuchern gefallen, können dann einfach mitgenommen werden. Da dies unentgeltlich ist, ist jeder aufgerufen, nur so viel einzupacken wie er auch mitgebracht hat – und umgekehrt.

Geld ist nicht im Spiel

In der Greenpeace-Gruppe Mülheim-Oberhausen engagieren sich seit dem Jahr 2010 rund 20 Ehrenamtliche für den Umweltschutz. Mit der Aktion wollen die Mitglieder der Gruppe auf Umweltbelastungen durch die Produktion neuer Kleidungsstücke aufmerksam machen und zugleich für ein nachhaltiges Konsumverhalten plädieren.

Weil Hersteller bei der Produktion der Textilien oftmals giftige Schadstoffe einsetzten, werde das Trinkwasser in Produktionsländern wie China, Pakistan und Mexiko vergiftet, so die Aktivisten. Greenpeace ruft deshalb international Modefirmen auf, Schadstoffe durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen.

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