Wirbel um Albrecht-Auftrag bedauerlich

Diskussion um 2,8-Millionen-Euro-Straßenbeleuchtungsauftrag. Diesem Wirbel um den Lampen-Auftrag ist nichts Positives abzugewinnen. Es ist zutiefst bedauerlich, wenn Parteien in ihrer Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner bei dem Verdacht von Unregelmäßigkeiten diesen Verdacht öffentlich machen, ohne dafür stichhaltige Beweise vorlegen zu können. Wenn, wie in diesem Fall, neben der betroffenen Firma Albrecht auch die Kreishandwerkerschaft die Korrektheit der Auftragsvergabe betont und auch die Bezirksregierung in Düsseldorf offensichtlich derselben Meinung ist, da sie die Beschwerde eines Konkurrenten gar nicht erst zugelassen hat, ist es umso mehr verwunderlich, dass die CDU mit diesem Thema an die Öffentlichkeit geht. Ihr muss doch bewusst sein, dass sie eine solch schwerwiegende und nicht erwiesene Verdächtigung gegen Frau Albrecht-Mainz und die SPD, die wiederum von der Kreishandwerkerschaft als unqualifiziert, ehrabschneidend, völlig inakzeptabel und von der Belegschaft als Rufmord bezeichnet wird, bei den Bürgern einen äußerst negativen Eindruck hinterlässt. Auf der Strecke bleibt das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit politischer Verhaltensweisen, Eigenschaften, ohne die Politik zum Scheitern verurteilt ist. Um falschen Mutmaßungen vorzubeugen: „Ich bin parteilos.“
Heinrich Buchholz

Diskussion um 2,8-Millionen-Euro-Straßenbeleuchtungsauftrag. Wie kann ein Vergabe überhaupt preislich bewertet werden, wenn es nur ein gültiges Angebot gibt. Ist dieses nun günstig oder teuer? Wenn alles mit rechten Dingen zuging, dann muss die Firma Albrecht doch keine Angst haben bei einer Neuausschreibung dieses Auftrags. Das wäre nach meiner Ansicht die korrekteste Lösung. Ute Langer