Weniger Müll beim Karneval

Der angefallene Müll bei den vier Karnevalszügen in Oberhausen hat sich deutlich verringert: Von Samstag bis Montag mussten 13,11 Tonnen Unrat entsorgt werden, teilten die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) in der ihrer Karnevalsbilanz mit. Dies sei ein Rückgang von knapp 40 Prozent, da im vergangenen Jahr noch 21,39 Tonnen Müll nach den Umzügen in Osterfeld, Alt-Oberhausen, Alstaden und Vondern eingesammelt werden mussten.

Trotz der geringerer Müllmenge stieg der Arbeitsaufwand. Dies erklärt die WBO damit, dass die Umzüge in dieser Session länger und besser besucht waren als im Vorjahr.

421 Arbeitstunden nötig

„Das ist ein bemerkenswerter Rückgang“, stellte WBO-Geschäftsführerin Maria Guthoff fest. „Offenbar sind die Närrinnen und Narren in diesem Jahr deutlich bewusster mit dem umgegangen, was sie beim Umzug konsumieren und entsorgen. Diese Entwicklung ist sehr positiv.“

Im Gegenzug waren die WBO-Beschäftigten bei nur unwesentlich geringerer Anzahl länger im Einsatz: In Osterfeld und Alt-Oberhausen waren es jeweils 25 (Vorjahr 26) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Alstaden und Vondern kehrten jeweils sechs WBO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Müll zusammen. Dabei fielen 421 Arbeitsstunden an.