Wehling wehrt sich gegen Centro-Kritik
02.02.2010 | 18:52 Uhr 2010-02-02T18:52:00+0100
Der Oberbürgermeister will keine Silbe zurücknehmen und bleibt dabei: Noch dieses Jahr kann mit Erweiterung begonnen werden.
„Auch nach der öffentlichen Berichterstattung und nach einem intensiven Meinungsaustausch mit der Centro-Geschäftsführung vom heutigen Tage ist meine Zuversicht ungebrochen, dass noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann.” Mit diesen Worten kommentierte Klaus Wehling in einer Presseerklärung die Kritik von Centro-Chef Frank Pöstges, der auf die Ankündigung des Oberbürgermeisters reagiert hatte, noch 2010 würde die Erweiterung des Einkaufszentrums in Angriff genommen.
Gleichzeitig sprach Wehling von „nachweislich unwahren Tatsachenbehauptungen” in der Berichterstattung und ließ durch seine Pressestelle mit gerichtlichen Schritten gegen die beiden Oberhausener Tageszeitungen drohen.
„Fakt ist, dass es keine Veranlassung gibt, auch nur eine Silbe aus meiner öffentlichen Rede (vom Jahresempfang, die Redaktion) zurückzunehmen”, hieß es in der Erklärung weiter. In den vergangenen drei Wochen hätte es mindestens fünf Kontakte „zwischen mir bzw. meinen engsten Mitarbeitern” und dem Centro-Management gegeben. In jedem dieser Gespräche sei es um die Erweiterungs-Chancen noch in diesem Jahr gegangen. Gegenüber dieser Zeitung hatte sich Pöstges am Montag allerdings noch ganz anders positioniert. „Die Zahl 2010 kommt nicht von uns. Ich denke, dass Politiker am liebsten positive Nachrichten unters Volk bringen. Vorsichtig ausgedrückt, hat der Oberbürgermeister die Signale zu positiv gedeutet”, so der Centro-Manager. Niemand könne derzeit sagen, der Umbau werde noch dieses Jahre kommen. „Auch 2011 oder 2012 würde uns nicht das Genick brechen.”

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