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Was Topmodel Lena Gercke am Centro Oberhausen schätzt

15.09.2012 | 00:01 Uhr
Lena Gercke im WAZ-Interview: Im Centro Oberhausen ging die erste „Germany’s Next Topmodel“-Siegerin früher schon einkaufen – obwohl sie zweieinhalb Stunde bis Oberhausen fahren musste.Foto: Tom Thöne / WAZ Fotopool

Oberhausen.   Model Lena Gercke (24) wirbt für die Erweiterung des Einkaufszentrums Centro. Die blonde Freundin von Fußball-Nationalspieler Sami Khedira und erste Siegerin in Heidi Klums Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ spricht in Interview über Familie, Modesünden, Spanien und Fußball.

Die Erweiterung des Einkaufszentrums Centro hat ein Gesicht: Lena Gercke, Gewinnerin der ersten Staffel von Heidi Klums Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ und Freundin von Fußball-Nationalspieler Sami Khedira , wird bald in der Stadt auf Plakaten und in Radiospots auftauchen, um auf den Anbau des Einkaufszentrums (Eröffnung: 27. September), mit dem Schwerpunkt Mode, aufmerksam zu machen. Dass Oberhausen für sie kein Neuland ist, verrät die 24-Jährige im Interview mit WAZ-Autor Dirk Hein.


Sie kennen Oberhausen und das Centro?
Gercke:
Jaaa! Ich war früher schon häufiger mit meinen Freundinnen im Centro. Ich komme aus Cloppenburg. Das sind nur zweieinhalb Stunden Wegstrecke. Wir sind meistens mit einer größeren Gruppe losgezogen. Ich mag es hier. Es ist alles an einem Fleck und überdacht.

„Ich vermisse total das deutsche Essen, weil ich die spanische Küche gar nicht mag.“ Lena Gercke im Interview. Foto: Tom Thöne / WAZ FotoPool


Klingt nach einer maßlosen Shopping-Touren...

(lacht) Wir waren überall! Dazu zählt natürlich auch die Promenade im Außenbereich. Aber hauptsächlich ging es uns um die Klamotten und die Läden.


Sind Sie ein Familienmensch?

Total! Heimweh und dass meine Familie nicht mehr bei mir ist, ist nicht einfach. Ich habe früher nicht gedacht, dass ich das mal kann. Ich habe mich aber daran gewöhnt. Es war am Anfang tierisch schwer für mich.

Sie wohnen nun auch in Spanien. Was schätzen Sie dort am Leben?

Die hübschen DFB-Frauen

Das Leben ist viel entspannter. Du stehst um 10 Uhr auf. Du hast immer Sommer, das gibt dir ein ganz anderes Lebensgefühl als immer nur im Regen aufzuwachen - es ist eine andere Lebensqualität.

Gibt es etwas, was Sie vermissen?

Ich vermisse total das deutsche Essen, weil ich die spanische Küche gar nicht mag. Die Gerichte sind mir zu ölig und fettig und eigentlich ist es auch immer das gleiche. Dummerweise mag ich auch keinen Fisch. Ich bin in Madrid immer auf der Suche nach guten Italienern. Die Spanier können ihre eigenen Gerichte sehr gut, aber nicht die internationale Küche. Das ist in Deutschland etwas anders.

Liegt Ihnen die Mentalität?

Ich liebe die Leute total, aber ich mag eben auch die deutschen Eigenschaften. Das ist übrigens etwas, was Kunden schätzen. Ich habe noch nie einen Model-Job abgesagt oder bin zu spät gekommen oder habe den Flieger verpasst. Eine Verlässlichkeit muss man in diesem Geschäft mitbringen. Man hat ja eine Verantwortung.

Die eigene Klamottenwahl ist eine Glaubensfrage. Was mögen Sie selbst?

Ich mag den Mix. Ich bin kein Fan einer bestimmten Marke. Ich habe ein paar Lieblingsdesigner, aber ich mag es, diese dann mit lockeren Sachen zu mixen. Man muss nicht nur Designerteile im Kleiderschrank hängen haben. Es kann doch auch sportlich-schick sein.

Wie sieht Ihr Kleiderschrank aus?

Centro-Erweiterung

Ich bin einer, der in seiner Freizeit wenig hohe Schuhe trägt, sondern lieber Sneakers (hebt das linke Bein an und deutet auf ihren weißen Schuh). Das sind flache Schuhe. Ich bin sowieso schon so groß. Ich mag es locker im Alltag und trage gerne Jeans. Ich kombiniere das mit einem Jackett (zeigt auf ihren Oberkörper). Elegant, aber trotzdem cool und lässig. Wenn ich ausgehe, dann dürfen es auch mal die Highheels sein oder ein Kleid.

Was sind für Sie modische Todsünden?

Das kommt darauf an, was für einen Körperbau du hast. Es gibt Frauen, die breitere Schultern haben. Da sollten es keine trägerlosen Kleidungsstücke sein. Lederleggins passen auch nicht zu jedem. Man muss nicht immer das nehmen, was „in“ ist, sondern besser das, was zu einem passt.

Wann haben Sie das letzte Mal danebengegriffen?

(zögert) Es gab mal, wie jetzt aktuell auch, eine Schlaghosenwelle. Irgendwie ist das nicht ganz meins. Ich stehe eher auf Röhrenjeans. Ich habe das Gefühl, Schlaghosen machen mich noch einmal breiter und länger.

Foto: Tom Thöne / WAZ FotoPool


Wo ist das gute Stück jetzt?

Die liegt bei mir in Berlin im Schrank, wo ich eh nie bin. (lacht) Ich misste einmal im Jahr meinen Kleiderschrank aus und gebe die Sache entweder meinen kleinen Geschwistern oder meinen Freundinnen.

Bei denen ist die Freude dann groß?

Die freuen sich tierisch. Sie nehmen dann direkt immer sechs Sachen gleichzeitig mit.

Was machen Sie, damit die Klamotten auch dauerhaft passen?

Ich gehe ins Fitnessstudio. Wenn ich irgendwo bin, wo das nicht möglich ist, laufe ich und mache meine Übungen.

Auch mit Fußball?

(zögert) Mit Fußball habe ich relativ wenig am Hut! (lacht)

Das Centro Oberhausen

 

Dirk Hein



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