Warum engagieren Sie sich für das Friedensdorf?

Z Weil es einfach Freude macht. Ich arbeite als Röntgenassistentin in einem Krankenhaus. Wir behandeln Kinder aus dem Friedensdorf. Daher kam der Kontakt zustande. Seitdem betreue ich mit meinem Mann diese Kinder. Die Krankenschwestern haben dafür wenig Zeit. Wir spielen mit ihnen, gehen in den Park, sind einfach für sie da. Heute helfen wir dort, wo wir kurzfristig gebraucht werden.“

Z Weil mir das Friedensdorf ans Herz gewachsen ist. Ich suchte für die Zeit nach meiner Berufstätigkeit ein Ehrenamt. Da sind mir die Kinder auf einer Station im Krankenhaus in Bergisch-Gladbach begegnet. Ich erfuhr, dass noch ehrenamtliche Helfer gesucht werden, sah mir das Friedensdorf daraufhin an. Seitdem helfe ich hier mit, die Kinder zu betreuen. Heute basteln wir Tauben aus Papier.“ Köln

Z Weil das eine Aufgabe ist, die einem viel zurückgibt. Diese Kinder, so schwer ihr Schicksal ist, leben uns hier vor, wie unbeschwert Menschen aus den verschiedensten Kulturen zusammenleben können. Ihr unbändiger Wille, wieder gesund zu werden, ist beeindruckend. Man merkt, wie unbedeutend die eigenen kleinen Sorgen sind. Ich setze mich in der Öffentlichkeitsarbeit ein.“

Z Weil mich damals, 1974, ein Film über das Friedensdorf tief beeindruckt hat. Seitdem bin ich dabei. Seit 1996 engagiere ich mich in der Krankenhausbetreuung. Ich besuche die Kinder selbst und koordiniere den Besuchsdienst für 25 andere ehrenamtliche Helfer im Raum Köln. Heute stellen wir Armbänder für alle Kinder her. Außerdem verkaufen wir selbstgebastelten Schmuck.“