Warmer Job-Regen
05.03.2009 | 19:16 Uhr 2009-03-05T19:16:00+0100Der Callcenter-Betreiber Tectum Group kommt nach OB und eröffnet im Mai seinen neuen Standort am einstigen Babcock-Sitz an der Duisburger Straße. Dadurch entstehen 620 neue Arbeitsplätze.
Mit dem Vertragsabschluss zwischen Tectum und der Dazzle Oberhausen GmbH endete jetzt für das Unternehmen die 1,5 Jahre dauernde Suche nach einer geeigneten Immobilie in OB. Ein erster Ansiedlungsversuch war 2007 gescheitert.
Nach Angaben von Tectum gilt OB als idealer Standort für das expansionsfreudige Callcenter, das zu den Top-Ten zählt. „Wir freuen uns auf diesen intensiv vorbereiteten Schritt ins zentrale Städtedreieck Oberhausen, Mülheim und Duisburg”, so Geschäftsführer und Tectum-Gründer Hubertus Küpper.
620 krisensichere Arbeitsplätze sollen bis 2010 in dem 4 200 qm großen Bürokomplex entstehen. „Wir suchen vor allem motivierte Mitarbeiter, die sich auch privat für die Themen Technik und Kommunikation interessieren". Wichtigster Auftraggeber am neuen Tectum-Standort ist einer der größten Telekommunikationsanbieter Europas. Darüber hinaus geht Tectum davon aus, die Zahl der Jobs mittelfristig noch ausbauen zu können. „Die Callcenter-Branche lebt vom Outsourcing. Und Tectum gehört schon jetzt zu den Gewinnern der Wirtschaftskrise”, ist Küpper überzeugt.
Gerade im Ruhrgebiet stünden viele potentielle Bewerber mit entsprechenden Ausbildungen zur Verfügung. Denn in NRW existiere eine weit entwickelte Call-Center-Infrastruktur mit 21 Standorten der Call Center Akademie NRW. „Wir sind ein Unternehmen aus dem Revier. Außerdem sprechen die Menschen In NRW ein gutes Hochdeutsch, sind sehr aufgeschlossen und gerade heraus. Das sind beste Voraussetzungen für die Arbeit im Callcenter”, führt der 64-jährige Unternehmer aus.
Mit einer großen Rekrutierungskampagne sucht Tectum ab sofort geeignete Mitarbeiter. Eine Kooperation mit RWO ist dabei ebenso in Planung wie Info-Veranstaltungen und Medienaktionen.

21:25
Ich finde es gut, dass Tectum sich dort eingemietet hat. Es gibt in Oberhausen und Umgebung reichlich Arbeitnehmer die froh sind dort einen Arbeitsplatz zu bekommen und müssen nicht nach Düsseldorf , Dortmund oder sonst wo hin fahren (gerade bei kleinem Gehalt).
Das seinerzeitige Ansinnen von unseren Stadtoberen ein eigenes Gebäude errichten zu lassen war absoluter Quatsch gewesen, wo es in Oberhausen genug Leerstände gab und gibt Die gesuchte Bürogröße auf dem ehemaligen Babcock Areal bot sich seinerzeit schon an. Aber unsere Stadtoberen waren und sind auch heute noch reichlich blind.
Outsourcing von Arbeitsplätzen ist leider der Zahn der Zeit. Es begann mit den Zeitarbeitsfirmen (Sklavenhändler) - heute normalität im Produktionsbereichen 20 % der Arbeitsplätze durch Zeitarbeitnehme abzudecken (angeblich nur um die Spitzen aufzufangen) . Später wurden in den Großkonzernen die Bereiche wie Buchhaltung, Rechnungsprüfung, Einkaufsverwaltung, Personalverwaltung, Sekretariatsbereich etc. in eigenständige Firmen gepackt. Mittlerweile werden Teilbereiche davon über Call-Center abgedeckt (diese gibt es mittlerweile auch in Indinen etc. und die machen es noch günstiger als hier). Nicht zu vergessen die Klinkenputzer; ein paar laufen immer noch herum, aber meistens läuft es auch hier per Telefon.
Wer profitiert davon = Die obere Herresschicht der Unternehmen, damit diese noch mehr absahnen können!!! Undit welcher Berechtigung? Wenn man bedenkt, dass diesen Herren (vielleicht auch ein paar Damen) die Firmen noch nicht einmal gehören!!!
17:43
Schnell ins Archiv verschieben, hat Tectum etwa Ärger angedroht???
Ich würde gerne noch auf folgende derwesten-Seite hinweisen:
http://forum.derwesten.de/viewtopic.php?t=12821
16:17
Vielleicht plant die arge soda so ne massnahme
um besser zur fördern kann vieles sein
14:48
@ Cornkamp
Ich habe im Callcenter-Bereich gearbeitet und dort auch viele Leute kennengelernt, die bei dieser Arbeit ausgebeutet werden.
UND ich habe ein abgeschlossenes Studium.
Das passt jetzt aber nicht in Ihr simples Weltbild, gell? Tut mir leid.
13:00
@ UweMosner & Co.: Die Leute können doch froh seien, dass sie überhaupt noch Geld verdienen! So ein Schwachsinn von wegen unter welchen Bedingungen etc. Hätten sie einen besseren schulischen Abschluss, Ausbildung und Studium o.ä. erreichen müssen um große Ansprüche zu stellen. Unsere Stöhn- und Jammergesellschaft ist wahrlich traurig....
12:53
Hallo zusammen,
wir würden uns freuen, wenn die Kritiker sich von unserer Seriösität selbst überzeugen würden.
Wir laden jeden recht herzlich in unsere Standorte ein, damit Sie sich ein Bild von uns machen können. Bei uns wird es keine 400 oder 320 Euro Jobs geben, weil wir Vollzeitkräfte suchen. Bei Tectum arbeiten zu 95% Vollzeitkräfte und im geringem Maße Teilzeit. Das Gehalt als Service Mitarbeiter liegt bei weitem höher, als von ihnen hier vermutet. Der Standort Oberhausen wird ein reines Service Center, welches für einen der größten Kommunikationsdienstleister in Europa die Service Hotline abbilden wird, Sie werden dort Kunden helfen, die beispielsweise eine Problem mit dem Anschluss haben etc. Wir stehen jederzeit zur Besichtigung oder für Fragen zur Verfügung...
10:56
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10:00
Gebt ma in Google Tectum ein, da lest ihr Klamotten, Das Arbeitslager der Call-Center.
09:50
...und diese Bedingungen sind in der Regel noch besser als in den meisten Callcentern! Traurig, aber leider wahr.
@ Cornkamp
Ihre Erfahrungen mit Callcentern als Arbeitgeber sind welche?
09:01
#5
...gehe doch mal rein bei KIK,DM,Takko,Lidl usw.
und frage die Leute mal was sie verdienen und unter welchen Bedingungen sie arbeiten müßen.....