Wahlamt wächst bald um das Vierfache
30.06.2009 | 09:00 Uhr 2009-06-30T09:00:00+0200Vor Kommunal- und Bundestagswahlen erhöhen Honorarkräfte das Stammpersonal. Hausaufgaben sind gemacht, Helfer werden noch gesucht.
Der Countdown läuft: Noch zwei Monate sind es bis zur Kommunalwahl, aber in dem Amt, das für die Organisation der Wahl zuständig ist, bleibt man ruhig, darf man ruhig sein, weil die Hausaufgaben offenbar gemacht sind.
Was für das – zu Normalzeiten – vierköpfige Personal nicht so schön ist: Die Urlaubssperre läuft, bis Mitte Oktober (Nacharbeiten zur Bundestagswahl am 27. September) wird gearbeitet. In zwei Wochen (am 13. Juli) wächst der Bereich Wahlen übrigens auf 16 Köpfe, denn dann treten Honorarkräfte ihren Dienst an, der bis Mitte Oktober befristet ist.
Noch fehlt es an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Wahlsonntag. Während Wahlvorsteher (das sind die Chefs im Wahllokal), ihre Stellvertreter sowie die Schriftführer so gut wie komplett sind (rund 170 übrigens), fehlen noch so genannte „Beisitzer”. Entlohnt wird der Job übrigens mit mindestens 45 Euro, also nicht so schlecht für etwas mehr als einen halben Sonntag. Interessenten müssen mindestens 16 Jahre alt sein und können sich unter 825 20 83 melden.
Einen speziellen Vorteil bot die zeitnahe Europawahl: Am 7. Juni und in seinem Vorfeld waren ein paar Schwächen – speziell bei den Wahlbenachrichtigungen – erkannt worden, die zur Kommunal- und Bundestagswahl abgestellt sein sollen. Dringender Hinweis aus dem Wahlamt: Anträge – worauf auch immer – müssen unterschrieben sein!
Gelernt hat man auch aus hier und da aufgekommenem Ärger über Wahllokale. Es gibt gegenüber der Europawahl einige Änderungen, die verschiedene Ursachen haben. Teils sind Lokale schon länger durch andere Termine besetzt, teils liegen sie erheblich ungünstiger für die Wählenden als vorab bedacht.
Für die Parteien gibt es zwei ganz wichtige Termine: Am Montag, 13. Juli, läuft um 18 Uhr die Frist der Anmeldung zur Kommunalwahl ab; am Freitag, 17. Juli, tritt um 10 Uhr der Wahlausschuss im Rathaus zusammen, um die Rechtmäßigkeit von Anmeldungen zu überprüfen. Danach dauert es noch ein paar Tage, bis die Wahlbenachrichtigungen – mehr als 166 000 an der Zahl – versandt werden. Beginn der Sofortwahl in den Rathäusern Oberhausen und Osterfeld sowie dem Technischen Rathaus Sterkrade ist am 27. Juli.

00:52
Hmm, von 4 auf 16 heißt dann aber nicht
Wahlamt wächst bald um das Vierfache
sondern
Wahlamt wächst bald AUF das Vierfache,
wenn überhaupt...