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Vorsorge rettet Leben

03.03.2009 | 15:05 Uhr

Zum Thema "Darmkrebs und Vorsorge" führt die WAZ-Redaktion am Mittwoch, dem 4. März (elf bis 13 Uhr), eine Telefon-Aktion durch.

30 000 Deutsche sterben jährlich an Darmkrebs. Und das, obwohl Darmkrebs als eine der ganz wenigen Krebsarten durch eine konsequente Vorsorge fast vollständig verhindert werden könnte. Mit drei Spezialisten des St. Clemens-Hospitals veranstaltet die WAZ-Redaktion deshalb am Mittwoch, dem 4. März, von elf bis 13 Uhr eine Telefonaktion zum Thema Darmkrebsvorsorge. Leserinnen und Leser können sich dabei über den Dickdarmkrebs, seine Entstehung, Verhinderung, Feststellung und Behandlung informieren.

An den Telefonen stehen dabei zur Verfügung: Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St.Clemens-Hospital Dr. med. Klaus Becker, Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologe), Oberärztin Dr. med. Jutta Schneider, Spezialistin für Krebserkrankungen (Onkologin), und die Ärztin der Klinik, Hatice Oezdede.

Den Dickdarmkrebs zeichnet eine Besonderheit aus: Er entwickelt sich fast immer aus gutartigen Vorstufen, den Polypen. Diese sind kleine, pilzartige Schleimhautwucherungen, die ein hohes Risiko besitzen, zu Krebs zu entarten und sich dann in anderen Körperteilen ansiedeln. Weil sie sich nur langsam und über Jahre hinweg zur Bösartigkeit entwickeln, können die Polypen in dieser Zeit erkannt und durch die harmlose, wenig belastende Dickdarmspiegelung mittels einer Schlinge komplikationslos entfernt werden.

Eine solche unkomplizierte Darmspiegelung ist durch leichte Schlafmedikamente schmerzfrei und wird ab dem 55. Lebensjahr von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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