Viel mehr falsche Fünfziger im Umlauf als im Vorjahr

Es gibt mehr falsche „Fünfziger“. Bis jetzt zählte die Polizei Oberhausen genauso viele falsche Scheine wie im gesamten vergangenen Jahr. Erst am Mittwoch (20.05.), ist ein falscher 50-Euro-Schein in einer Oberhausener Bank aufgetaucht. Ein 83-Jähriger wollte ihn zusammen mit anderen Scheinen einzahlen.

Ein Mitarbeiter der Bank hatte den Verdacht, dass es sich bei diesem Schein um Falschgeld handelt. Die Überprüfung in einem Kontrollgerät bestätigte die Vermutung. Die Polizei wurde verständigt, der Schein sichergestellt.

Die Polizei rät: Achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale. Diese sind auf der Internet-Seite der Bundesbank genau beschrieben. Alternativ halten auch die lokalen Kreditinstitute Tipps bereit. Einige Testkriterien: In die Prüfung sollten immer mehrere Sicherheitsmerkmale einbezogen werden, denn die Sicherheit der Euro-Banknoten liegt im Zusammenspiel der Merkmale.

Stichtiefdruck: Die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank, die Wertzahl und die Abbildungen der Fenster/Tore heben sich deutlich fühlbar von der Oberfläche ab.

Sicherheitsfaden: Die Banknoten verfügen über einen Sicherheitsfaden, der etwa in der Mitte der Noten in das Papier eingebettet und im Gegenlicht sichtbar ist. Eine dunkle Linie verläuft über die gesamte Breite der Banknote. Bei genauer Betrachtung des Fadens im Gegenlicht erscheinen das Wort „EURO“ und die Wertzahl (wechselweise seitenrichtig und seitenverkehrt lesbar).

Wasserzeichen: Wird die Banknote im Gegenlicht betrachtet, so erscheinen das Architekturmotiv und die Wertzahl als Wasserzeichen im druckbildfreien Teil.