Viel mehr falsche Fünfziger im Umlauf als im Vorjahr

Es gibt mehr falsche „Fünfziger“. Bis jetzt zählte die Polizei Oberhausen genauso viele falsche Scheine wie im gesamten vergangenen Jahr. Erst am Mittwoch ist ein falscher 50-Euro-Schein in einer Oberhausener Bank aufgetaucht. Ein 83-Jähriger wollte diesen Schein zusammen mit anderen Scheinen einzahlen.

Ein Mitarbeiter der Bank hatte den Verdacht, dass es sich bei diesem Schein um Falschgeld handelt. Die Überprüfung in einem Kontrollgerät bestätigte den Verdacht. Die Polizei wurde verständigt, der Schein sichergestellt. Die Polizei rät: Achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale. Dazu gehört zum Beispiel der Stichtiefdruck: Die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank, die Wertzahl und die Abbildungen der Fenster/Tore heben sich von der Oberfläche ab.

Außerdem verfügen die Scheine über einen Sicherheitsfaden, der etwa in der Mitte der Noten in das Papier eingebettet und im Gegenlicht sichtbar ist: Eine dunkle Linie verläuft über die gesamte Breite der Banknote. Bei genauer Betrachtung des Fadens im Gegenlicht erscheinen das Wort „EURO“ und die Wertzahl (wechselweise seitenrichtig und seitenverkehrt lesbar). Drittens: das Wasserzeichen. Wird die Banknote im Gegenlicht betrachtet, so erscheinen das Architekturmotiv und die Wertzahl als Wasserzeichen.

Die Sicherheitsmerkmale sind auf der Internet-Seite der Bundesbank beschrieben. Auch Kreditinstitute halten Tipps bereit. Es sollten immer mehrere Sicherheitsmerkmale geprüft werden, denn das macht die Sicherheit der Banknoten aus.