Viel Beifall für „Beate und Marlene“

Trotz Herbstferien kamen etwa 100 Gäste zur Premiere des Films „Beate und Marlene. Eine Gesellschaft braucht die Ausnahmen“ in die Lichtburg. Den Film produzierte die Gedenkhalle im Rahmen ihrer Ausstellung zu Marlene Dietrich. Zum einen wurde im Film deutlich, dass sich die beiden Frauen – der Weltstar Marlene Dietrich und die „Nazijägerin“ Beate Klarsfeld – seit den 1980er Jahren kannten. Zum anderen zeigte der Film die Entschiedenheit, mit der sich beide Frauen zeitlebens gegen Nazis und Neonazis stellten und immer noch stellen.

An die Begrüßung durch Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, der er auf die Bedeutung der Haltung der beiden Frauen für die Gegenwart hinwies, knüpfte Beate Klarsfeld im Publikumsgespräch nach der Premiere an. Sie erzählte von ihrem aktuellen Einsatz gegen rechte Positionen speziell in Frankreich. Beate Klarsfeld wurde dafür ebenso wie der Dokumentarfilm mit großem Applaus bedacht.