Viel Arbeit vor der Fronleichnamskirmes in Oberhausen-Sterkrade

Sie freuen sich auf die Kirmes (v.l.): Sina Illmann (Platzmeisterin), Holger Füngerlings (Stadt), Maria Guthoff (WBO), Markus Lattenkamp (stellv. Platzmeister), Horst Ohletz (Stadt), Ronny Schütze (Schausteller) und Oscar Bruch (Schausteller).
Sie freuen sich auf die Kirmes (v.l.): Sina Illmann (Platzmeisterin), Holger Füngerlings (Stadt), Maria Guthoff (WBO), Markus Lattenkamp (stellv. Platzmeister), Horst Ohletz (Stadt), Ronny Schütze (Schausteller) und Oscar Bruch (Schausteller).
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Vorbereitungen für die Fronleichnamkirmes laufen auf Hochtouren. Ab Samstagmittag wird ein Teil der Sterkrader City für den Verkehr gesperrt.

Oberhausen.. Die Vorbereitungen für die am Mittwoch, 3. Juni, startende Fronleichnamskirmes laufen auf Hochtouren: Das Riesenrad steht bereits, der Aufbau der vielen weiteren Attraktionen erfolgt ab Samstag. Dann wird unmittelbar nach Ende des Wochenmarktes der gesamte Veranstaltungsbereich in der Sterkrader Innenstadt für den Verkehr gesperrt.

Es ist eine große und reibungslose Organisation nötig, um dieses fröhliche Familienfest zu stemmen. Stadtverwaltung, Wirtschaftsbetriebe und Schausteller arbeiten gut zusammen. Es ist schließlich die 186. Fronleichnamskirmes.

210 Verkehrszeichen müssen aufgebaut, 80 Fahrradständer, 20 Sitzbänke, 13 Fahnenmasten abgebaut, 120 Leitbaken, 160 Sperrschranken und 500 Fußplatten installiert werden. 100 Müllcontainer und vier große Müllpressen sorgen dafür, dass die zu erwartenden 70 Tonnen Abfall schnell entsorgt werden. „Wir sind seit einer Woche im Einsatz“, sagt die Geschäftsführerin der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen, Maria Guthoff. Sie schätzt, dass für die Kirmes rund 1000 Arbeitsstunden anfallen. Am Morgen des 10. Juni soll wieder alles so wie gewohnt sein, inklusive der Verkehrsregelung.

Neuheiten und Lieblinge

„Für die regionalen Schausteller ist diese Kirmes die wichtigste im Jahr“, sagt Rudolf Schütze, Vorsitzender des Schaustellerverbands in Oberhausen. Wichtig sei sie aber auch für die Kollegen, die von fern anreisen. Eine Million Besucher will man anlocken, mit einer Mischung aus bekannten Kirmeslieblingen wie Breakdance und Geisterbahn sowie Neuheiten wie dem flotten Kettenflieger „Alex Airport“ oder dem Propeller-Karussell „Jekyll and Hide“ auf dem Neumarkt, dessen Gäste mit 125 Stundenkilometern und dem Vierfachen der Erdbeschleunigung in eine 41-Meter Umlaufbahn geschleudert werden. Doch keine Angst: Die Kirmes spricht die ganze Familie an.

Dies berücksichtige man auch bei den Preisen, betont Schausteller Willi Krenz. Sie seien alles andere als abgehoben. Man müsse aber auch die Kosten bedenken. Beispielsweise beim Riesenrad von Oscar Bruch. Im vergangenen Jahr konnte er die Fahrt noch für fünf Euro anbieten. „Diesmal zahlen Kinder vier und Erwachsene sechs Euro. Die Gruppenkarte für vier Personen gibt es aber für 20 Euro“, sagt Bruch.

Völlig kostenlos ist übrigens der Gang über die Kirmes und das große Feuerwerk am Montag, 8. Juni, ab etwa 23 Uhr.