Vermietung des Spot-Hauses läuft schleppend

Knapp ein Jahr ist es her, dass der erste Mieter ins „Spot“-Haus der Babcock Pensionskasse einzog. Der Komplex am Rathaus, in dem auch der Firmensitz des Unternehmens untergebracht ist, wurde 2014 errichtet. Bislang sind drei Etagen mit je 450 Quadratmetern vermietet.

Vier Etagen sind allerdings noch frei. „Wir haben mit einer anderen Dynamik gerechnet“, sagt Jochen Vogler. Er ist bei der Babcock Pensionskasse für die Immobilien verantwortlich.

An der Nachfrage hapert es allerdings nicht. Damit ist Jochen Vogler zufrieden. Es sei eher so, dass die Interessenten häufig nicht bereit seien, die Miete von 11,30 Euro pro Quadratmeter zu zahlen. Viele suchten nach Büroräumen, die zwischen sieben und acht Euro kosten, wie Vogler erklärt. Vor allem Freiberufler wie Notare, Steuerberater oder Rechtsanwälte sollen sich für das Spot-Haus interessieren. „Es sind Menschen, die eine gute Dienstleistung anbieten und das auch über das Gebäude zeigen wollen“, sagt Jochen Vogler.

Das viele Interessenten wieder abspringen, das macht Jochen Vogler aber keine Sorgen: „Das Gebäude ist sein Geld wert“, ist er überzeugt. „Deswegen suchen wir einfach weiter nach Mietern“.

Zwei weitere Etagen des Gebäudes könnten auch schon bald vergriffen sein. Dort laufen derzeit aussichtsreiche Verhandlungen, wie es heißt. Jochen Vogler meint, dass die schleppende Vermietung des Bürogebäudes auch an der Lage liegt. Wäre das Gebäude am Centro entstanden, könnten alle Flächen längst vermietet sein. Im Zentrum von Oberhausen sehe die Sache anders aus. Dort scheine es schwieriger zu sein, solche hochwertigen Büroflächen zu vermieten.