„Unüberbrückbar”
22.09.2009 | 18:40 Uhr 2009-09-22T18:40:00+0200„Die Kurbel” trennt sich von Heck und ernennt neue Geschäftsführer
Jetzt ist der Schluss-Strich auch offiziell gezogen: Vor gut einer Woche berichtete die NRZ, dass der Aufsichtsrat der „Kurbel” den Geschäftsführer der Katholischen Jugendwerk gGmbH, Oliver Heck, beurlaubt habe. Nachdem der Aufsichtsrat seither gemauert und jede weitere Stellungnahme mit Hinweis auf die Gesellschafterversammlung vom 21. September verweigert hatte, kam gestern in einer knappen schriftlichen Erklärung die Bestätigung: „Die Kurbel – Katholisches Jugendwerk Oberhausen gGmbH hat sich von seinem Geschäftsführer Herrn Oliver Heck getrennt.”
Zum Hintergrund heißt es lapidar: „Über die perspektivische Entwicklung der Kurbel bestehen unterschiedliche Auffassungen zwischen Herrn Heck, dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung. Wir bedauern, dass diese unterschiedlichen Auffassungen unüberbrückbar sind. Frau Neuhaus und Herr Klein wurden von der Gesellschafterversammlung als Geschäftsführer bestellt.” Herr Klein, das ist Ulrich Klein, Leiter der Jugendberufshilfe und Beschäftigungsförderung.
Mehr als dürftige Erklärung
Entgegen seiner vorherigen Ankündigung stand Sven Diedenhofen, Vorstand des Katholischen Jugendwerks und Aufsichtsrat der gemeinnützigen Gesellschaft, nach Versenden der mehr als dürftigen Erklärung nicht mehr für Nachfragen bereit: Wie geht's mit dem Tagesgeschäft weiter? Gibt's Einschnitte in die Strukturen? Müssen sich Mitarbeiter Sorgen machen? Fragen, die die Verantwortlichen einer Einrichtung, die ihre Aufträge auch aus Steuermitteln erhalten, beantworten müssen. Am späten Nachmittag soll's immerhin eine Versammlung für die rund 140 Mitarbeiter gegeben haben.
Unterdessen schießen die Spekulationen ins Kraut. Hinter vorgehaltener Hand ist schon länger die Rede von Intrigen gegen den beurlaubten Geschäftsführer Oliver Heck, der am Dienstag nicht für eine Stellungnahme erreichbar war. Seine Arbeit sei von Mitarbeitern sabotiert worden, Ausschreibungen seien halbherzig erfolgt – in der Hoffnung, dass „Kurbel” diese Aufträge nicht erhält und ihrem Geschäftsführer damit geschadet werde.

19:42
es stört selten jemanden wenn man dei Stadtverwaltung oder ähnliches als Witz bezeichnet, aber wenn es die eigene Position betrifft wirds doch etwas zu persönlich.
die MAV hat bis dato NICHTS für mich getan, sondern eher gegen mich als Mitarbeiter. Sie als Witz zu bezeichnen, und das sehe ich ein, war ein Fehler, denn ein Witz ist meist erheiternd, was die MAV in keinster weise ist!
Oliver Heck, und ich hoffe er liest das alles mit, ist von allen Kooperationspartnern geachtet und bewundert worden. Sein weggang wird von ihnen, sowie von vielen in der Kurbel als höchsten Verlust angesehen den die Kurbel haben könnte. die paar Miese hätte man in den Griff bekommen, aber eine Soziale Intelligenz ist leider nicht in Euro auszudrücken.
Der neue Artikel
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/oberhausen/2009/9/25/news-134565081/detail.html
ist nur eine weitere Peinlichkeit leider.
@mberger: es wurde keiner beschimpft, sondern eine Metapher wurde benutzt.
wenig leute mit gehirn ist auch nicht unbedingt die anrede die sich die interessierten Autoren hier wünschen, neh?
@Oliver Heck, ich weiß dass es nicht in Ihrem sinne wäre die Kurbel wieder zu führen, auch wenn es sich wirklich viele wünschen, aber es kann so nicht bleiben. Irgendwas müssen Sie tun! Sie waren sonst auch für uns da.. jetzt seien sie mal für sich da!!!
18:16
Das Klima in der Kurbel ist kalt geworden, kein Wunder, wenn Menschlichkeit und pädagogische Inhalte jetzt hintenanstehen. Mit Oliver Heck ist ein menschlicher und pädagogisch außerordentlich versierter Geschäftsführer gegangen worden. Die Außenwirkung der Umstrukturierungen in Maßnahmen ist fatal für die Kurbel, der gute Ruf dahin??? Auf jeden Fall ist es für die Mitarbeiter ungleich schwieriger geworden, gute Arbeit zu leisten, wenn nicht gar unmöglich. Es bleibt nur zu hoffen, dass andere- übergeordnete Gremien wie die Koda - sehr genau schauen, was sich in der Kurbel in der nächsten Zeit tut.
12:32
Herr Heck nicht aufgeben. Sie müssen gegen diese Entscheidung vor dem Arbeitsgericht klagen.
09:42
Bevor man, gerade, als ““Kurbelaner““““ die MAV als Witz bezeichnet, sollte man die Tatsachen nicht verdrehen und ehrlich bleiben.
Und zum anderen bliebe noch die Frage zu klären, wer die größere Ignoranz an den Tag gelegt hat?!?!
Außerdem geben hier wenig Leute mit Gehirn ihre Meinungen ab.
Ansonsten würde man keinen Menschen als Straßenlaterne oder Filz beschimpfen.
Oder ist es etwa nur die Angst, dass eine Frau diesen Job besser macht als ein gewisser HERR???????
06:59
Kämpfen Sie!Erinnern Sie sich. Respekt und Achtung an Respekt und Achtung.
06:25
Die neue Geschäftsführung ist für viele planbarer, vorhersehbarer, manipulibarer als O. Heck. Gut Nacht Kurbel, der alte k(K)leine Filz ist wieder eingezogen. Die neue GF ein Sacharbeiter-Paar in der hart umkämpften Landschaft Sozialmarkt. Die Mitbewerber freuen sich möglicherweise schon auf einen billigen Zukauf. Ist ganz einfach, geht jetzt mit aussitzen. Wäre bei O. Heck nicht gegangen.
00:05
Ich frage mich wie es Oliver Heck so viele Jahre mit so vielen Ignoranten ausgehalten hat. Er ist ein Mann mit Visionen. Ein Mann, der nicht nur schwarz-weiß kennt…und denen es zu bunt wurde möchte ich sagen es macht mich traurig, dass die sich Pädagogen nennen…und denen, die sich vor Freude die Hände reiben, möchte ich raten ihre Hände zukünftig fürs Beten zu nutzen…denn ich wüsste nicht was sonst noch helfen sollte…oder glaub ihr wirklich, dass eine Frau, die so sozial wie eine Straßenlaterne ist, die Rettung für die Kurbel sein kann. Ich möchte mich bei allen Straßenlaternen entschuldigen, denn sie erfüllen wenigstens ihre Funktion und schenken uns Licht.
16:14
@vonobenunduntenbetrachtet
Darüber sollten die Verschwörungstheoretiker auch mal nachdenken. Aber wenn man einfache Feindbilder braucht, ist komplexeres Denken oft nur hinderlich.
Da fühlt sich ja offensichtlich jemand auf den Schwanz getreten. Jede kritische Nachfrage und unliebsame Äusserung ist natürlich gleich dumme Verschwörungstheorie... *kopfschüttel*
Fest steht doch, dass schon allein die derzeitige Öffentlichkeitsarbeit der Kurbel einen immensen Schaden zufügt, denn viele der jetzigen Partner und Geldgeber werden es sich sicher zweimal überlegen ob sie weiter mit der Kurbel kooperieren.
Die menschliche Seite... einen Familienvater, quasi von einer auf die nächste Woche zu entlassen, ist ein weiterer Abgrund... vor allem wenn man sich die Besetzung des Aufsichtsrates anschaut... schlimm... sehr schlimm... :(
10:30
... aber er hätte sich auch darum kümmern müssen, wo das Geld für all die vorbildliche Arbeit herkommen soll. Darüber sollten die Verschwörungstheoretiker auch mal nachdenken. Aber wenn man einfache Feindbilder braucht, ist komplexeres Denken oft nur hinderlich.
07:49
Herr Heck hat vorbildliche Arbeit geleistet, er hat Zeichen gesetzt für die Katholische Kirche-Interkulturelle Öffnung-da könnten sich andere kirchliche Träger ein Beispiel dran nehmen!Integrationsarbeit zu leisten, ohne sich zu öffnen ist gar nicht möglich!!!