Unternehmer sprechen über Krisenherde

„Die Entwicklung jenseits unserer Landesgrenzen beschäftigt die Unternehmerschaft stärker als früher. Die internationale Verflechtung wird größer. Krisen, wie jetzt in der Ukraine, betreffen die exportstarken Betriebe der Region unmittelbar“, sagt Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer des hiesigen Unternehmerverbandes. Man wolle die internationale Lage daher stärker in den Blick nehmen – angeboten werden Veranstaltungen für Unternehmer mit Hintergrundinformationen und Lagebeurteilungen.

Interessant zu werden verspricht dabei vor allem ein Gast, der am 3. Juni zum Unternehmertag nach Duisburg , ins Haus der Unternehmer an der Düsseldorfer Landstraße 7, kommt: Es ist der ehemalige deutsche US-Botschafter Wolfgang Ischinger, ein äußerst angesehener Diplomat. Als Chef der Münchener Sicherheitskonferenz ist Ischinger auch heute noch in der ersten Reihe der internationalen Politik zu finden. Regierungschefs und Außenminister schätzen den 68-jährigen Juristen und Völkerrechtler.

Eine ebenso internationale Ausrichtung hat der für den 28. Mai geplante USA-Tag: Der Handel mit den USA sei von größter Bedeutung für die heimische Wirtschaft, so Schmitz. Redner aus Politik und Wirtschaft, wie der CDU-Europapolitiker Elmar Brok, wollen informieren über den Stand des Freihandelsabkommens und über aktuelle Entwicklungen auf dem US-Markt.