Unsere Botschaft heißt Hoffnung
17.09.2010 | 17:14 Uhr 2010-09-17T17:14:00+0200
Am Sonntag, 26. September, wird Stadtdechant Dr. Michael Dörnemann (41) mit einem Gottesdienst in Herz Jesu (11.30 Uhr) verabschiedet. WAZ-Redakteur Thomas Schmitt sprach mit dem Pfarrer der Großpfarrei, zu der auch die Gemeinden St. Antonius und St. Joseph gehören, über seine Arbeit in den vergangenen Jahren.
Nach vier Jahren verlassen Sie Oberhausen. Es gibt Menschen, die sich bestätigt fühlen und sagen, Sie seien ein Karrierist. Was sagen Sie denen?
Michael Dörnemann: Karriere kann man nicht planen. Bislang war es so, dass alle Aufgaben, die ich wahrgenommen habe, an mich herangetragen wurden. Das heißt: Andere trauen mir etwas zu. Wenn jemand promoviert ist, hat er schnell den Ruf, eigentlich etwas anderes zu wollen. Ich wäre gern in Oberhausen geblieben, weil viele Dinge auf den Weg gebracht worden sind.

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