Überwältigende Resonanz auf Spendenaufruf für Flüchtlinge

Mehr als 100 Bürger sind dem Aufruf des Friedensarchivs nachgekommen, das um Spenden für die im Sterkrader Heim an der Weierstraße lebenden Flüchtlinge gebeten hatte. „Die Resonanz war überwältigend“, sagt eine Mitarbeiterin des Friedensarchivs am Telefon. „Wir haben so viel Zuspruch erhalten, dass wir jetzt erst einmal einen Spendenstopp ausrufen, um die vielen Angebote abzuarbeiten.“

Die Organisation hatte um Kleidung, Schulmaterialien, Bücher oder Spielzeug für die Flüchtlinge gebeten. Zahlreiche spendenwillige Bürger reagierten. „Wir beantworten alle E-Mails, bitten aber um etwas Geduld.“

Einige der Spenden seien aber bereits an der Weierstraße angekommen. Vor Ort haben Mitarbeiter des Friedensarchivs Bürger mit ihren Spenden empfangen. Verteilt wurden sie dann auch meist direkt auf dem Parkplatz. „Besser wäre es gewesen, wir hätten einen Raum gehabt, in dem wir die Sachen aufbauen und besser sortieren konnten.“ Denn nicht alle in Sterkrade lebenden Flüchtlinge seien zur Spendenausgabe gekommen. „Einige haben sich vielleicht auch nicht getraut.“

Gerade weil die Spendenbereitschaft so groß ist, sucht das Friedensarchiv nun Kontakt zur Stadt. „Vielleicht kann man Einiges auch einlagern für neue Flüchtlinge, die nach Oberhausen kommen.“

Am 21. März will das Friedensarchiv mit anderen Aktiven und den Flüchtlingen zu einem Tag der offenen Tür in die Unterkunft an der Weierstraße einladen.