Treuhand prüft Oberhausener Stadttochter nach Handy-Skandal

Mitarbeiter der Oberhausener Stadttochter OGM sollen bis zu 3000 Handys illegal weiterverkauft haben.
Mitarbeiter der Oberhausener Stadttochter OGM sollen bis zu 3000 Handys illegal weiterverkauft haben.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Vor dem Hintergrund des Handy-Skandals hat der Rat der Stadt am Montag beschlossen, die Beschaffungsmodalitäten bei der Stadttochter Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) durch die Niederrheinische Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüfen zu lassen.

Oberhausen.. Vor dem Hintergrund des Handy-Skandals hat der Rat der Stadt am Montag beschlossen, die Beschaffungsmodalitäten bei der Stadttochter Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) durch die Niederrheinische Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüfen zu lassen.

Gegenstand des Untersuchungsauftrages sind die Abläufe insbesondere im IT-Bereich der OGM GmbH. Die Treuhand-Fachleute sollen unter anderem prüfen, wie es dazu kommen konnte, dass unrechtmäßig Mobilfunkverträge abgeschlossen wurden. Außerdem soll das Verfahren bei Beschaffungen, die die OGM GmbH für die Stadt Oberhausen tätigt, untersucht werden.

In diesem Zusammenhang sollen dann auch die Höhe des entstandenen Schadens für die Stadt ermittelt, die sachlichen Zuständigkeiten sowie die persönliche Verantwortung dokumentiert und entsprechende Abhilfemaßnahmen beschrieben werden.