Themen und Notizen zum Jahr 2010 in Oberhausen - Teil 1
30.12.2010 | 12:00 Uhr 2010-12-30T12:00:00+0100
Oberhausen.2010 ist bald Geschichte. WAZ-Redakteur Thomas Schmitt hat das Jahr in Oberhausen noch einmal Revue passieren lassen - Monat für Monat. Im ersten Teil nachzulesen: die Monate Januar bis Juni.
Januar: Der Winter ist hartnäckig, trotzdem kann man es nicht fassen: das Salz geht aus. Eisglatte Straßen und Gehwege gefährden die Bürger.
Präsident Hajo Sommers kündigt bessere Zeiten an. Die Entscheidung zum Um- und Ausbau des RWO-Stadions soll im März fallen. Wir warten immer noch...
Die Staatsanwaltschaft durchsucht Räume der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Oberhausen (20.), beschlagnahmt Akten. Handwerkerrechnungen sollen fingiert worden sein, der Schaden Millionenhöhe erreichen. Die Prüfung der Unterlagen dauert Ende des Jahres immer noch an, ein Vorstand wird von der GWG Anfang Februar gefeuert.
Vorbildlich leisten zwei Bürger Katastrophenhilfe: Jörg Fischer (DRK) in Manila, Michael Etges (Arzt aus Sterkrade) in Haiti.
Die FDP bekommt eine neue Chefin (31.): Regina Boos. Nach mehr als 30 Jahren tritt Gerd Arlt nicht mehr an.
Und am Elsa-Brändström-Gymnasium geht die Chefin: Dr. Erika Risse
Februar: Verdi demonstriert Stärke: 1200 Menschen gehen auf die Straße, kämpfen für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Beim 1. politischen Aschermittwoch der Gewerkschaft (17.) attackiert Frank Bsirske im Ebertbad Guido Westerwelle. Stichwort: spätrömische Dekadenz.
Die Wahlen zum Integrationsrat (7.) enttäuschen: Nur 15 Prozent der Wahlberechtigten geben ihre Stimme ab. Yusuf Giraz bleibt Vorsitzender, Ercan Telli Geschäftsführer.
Ordnungsdezernent Dirk Buttler (CDU) muss gehen, im Rat der Stadt spricht sich nur die eigene Partei für eine zweite Amtszeit aus (8.).
Die Narren sind los. Allein 150 000 beim großen Zug in Alt-Oberhausen (14.). Prinz Marco I. regiert die Stadt. Da passt das Motto mit den Römern.
Tokio-Hotel-Fans zelten wild in der Neuen Mitte, die Stadt erlaubt schließlich das Campen am Kaisergarten.
Penelope heißt der gefeierte Beitrag des Theaters zur Ruhr-2010-Odyssee (27.)
März: Ausgespart: Die Politik verabschiedet ein Haushaltssicherungskonzept, das Sparmaßnahmen in Höhe von nur 0,54 Mio Euro vorsieht. 2010 fehlen rund 180 Mio in der Kasse, der Schuldenberg wächst auf 1,8 Mrd. Euro.
Beim Bahnhof Nord spielt die Verwaltung Foul. Der Umbau der Waldorf-Kita ist beschlossen, 19 Gruppen müssen weichen, werden aber bis Mitte des Jahres hingehalten.
Das Musical Wicked feiert im Metronom-Theater Premiere (8.)
Frank Dittmeyer stirbt (10.). Der ehemalige OB-Kandidat der Linken wurde nur 46 Jahre alt.
Die SPD wählt. Ihren Vorstand wieder: Wolfgang Große Brömer sowie seine Stellvertreter Elia Albrecht-Mainz und Michael Groschek.
Im Revierpark wird die neue Sauna eröffnet (19.).
Im Gasometer gibt es eine Extra-Sternstunde. Alan Bean, der als vierter Mensch den Mond betrat, bringt ein Stück Mondgestein mit.
Oberhausen putzt: 3658 Bürger in 107 Gruppen beteiligen sich am Besentag.
April: Alstaden feiert: 100 Jahre Zugehörigkeit zu OB (1.).
Die EVO erhöht wieder einmal ihre Strompreise.(1.).
Die CDU startet in der Arena mit Jürgen Rüttgers in den Wahlkampf (10.).
Zum ersten Mal lädt die WAZ zu einem Medizinforum ein. 150 Menschen kommen ins St.-Clemens-Hospital (19.).
Der Briefmarken-Verein Bottrop/Fuhlenbrock 1960/Oberhausen wird 50 Jahre alt.
Die Bezirksregierung signalisiert: Die Beigeordneten-Stelle darf ausgeschrieben werden, die einjährige Wiederbesetzungssperre greift nicht.
Ende April starten die 56. Kurzfilmtage. Das Festival dauert bis zum 4. Mai.
Die Stoag zieht Bilanz: 40 Mio Fahrgäste, das Minus beträgt 21 Mio Euro.
Die Grünen werden 30 und feiern in der Lichtburg.
Bischof Franz-Josef Overbeck ernennt Stadtdechant Michael Dörnemann zum Leiter der Seelsorge im Bistum.
Prominente Wahlkämpfer sind unterwegs: Oskar Lafontaine, DGB-Chef Michael Sommer und Sigmar Gabriel.
Mai: Die MS Baldeney nimmt den Personenverkehr auf dem Kanal auf und pendelt nun regelmäßig zwischen OB und Gelsenkirchen (1.).
Zum 4. Mal ist Oberhausen Lesestadt. 500 Termine gibt es dazu vor Ort.
Joachim Herden präsentiert seine Idee von einer Skihalle in der Neuen Mitte (11.). Zusammen mit einem finnischen Investor und Partnern aus Oberhausen soll es noch Ende des Jahres losgehen. 85 Millionen Euro sollen investiert werden, bis zu 600 Arbeitsplätze entstehen. Mit dem Baubeginn 2010 wird es letztlich nichts.
Ein Förderverein für das Tiergehege im Kaisergarten gründet sich. Stadt-Sprecher Rainer Suhr ist Vorsitzender.
Die Waldschule Hühnerheide feiert 25-Jähriges.
Ein ungewöhnliches Theater-Projekt feiert Premiere: Attacke Alter. Es spielen elf Senioren jenseits der 67.
Rot-Grün hält ein Wahlversprechen und beschließt: Das Nachtnetz der Stoag soll künftig wieder erst ab 23 Uhr gelten. Dafür müssen tagsüber Linien ausgedünnt werden.
Juni: Die Königshardter Interessengemeinschaft wird 50 .
Zur Fronleichnams-Kirmes kommen über eine Million Menschen.
Das gab es im März 2009 schon einmal: Mit einem Auto versucht ein Dieb in das Juweliergeschäft Rüschenbeck im Centro einzubrechen. Der Täter entkommt ohne Beute.
Holten feiert das 700-jährige Bestehen.
Auch die St.-Jakobus-Kirche feiert: 50. Geburtstag.
Der Gasometer ist wieder Drehscheibe bei der Nacht der Industriekultur (19.). Tausende schauen sich in Oberhausen um. Mit dabei sind auch die Niebuhrg, die St.-Antony-Hütte und die Ludwig-Galerie.
Positives aus Düsseldorf: Die Stadt darf ausbilden.
Rot-Grün einigt sich: SPD-Ratsherr Frank Motschull soll das Erbe von Dirk Buttler (CDU) antreten, dessen Zukunft auch geklärt ist: er geht zu Bertelsmann.
Weiter geht’s auch im Arbeitslosenzentrum, „Kontakt“ – in neuen Räumen an der Robert-Koch-Straße.

13:27
Lasst doch mal #1 in Ruhe der Mensch hat mir richtig geholfen.Denn nun weiss ich endlich warum ich noch keinen Job bekommen habe.Hätte ich vorher gewusst das die ARGE Jobs verkauft hätte ich mir die Kohle von meinem Regelsatz zusammen gespart und wäre wahrscheinlich schon in Arbeit.Denn den anderen Teil wie der Tageslauf abzeigt habe ich ja erfolgreich beim ZAQ Aktivcenter gelernt.Muss wieder mal feststellen das die Argen zu wenig informieren über die Jobverkauf.................
00:19
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10:28
Es gibt auch Leser, die sich über den falschen Tagesablauf anderer aufregen und selber wohl den ganzen Tag damit verbringen hochintelligente Kommentare zu schreiben.
Ich bin auch dafür den Vordereintritt bei der STOAG zu verkaufen. Das bringt bestimmt richtig was ein. Dann können die Schwarzfahrer wenigstens wieder ganz beruhigt hinten einsteigen.
Nur wer soll das Gesetz zum Vordereinstieg kaufen? Vielleicht hat der schlaue Backfisch eine Idee.
03:19
Es gibt so viele Leser hier, welche nicht einmal der deutschen Sprache mächtig sind aber trotzdem was gesponsert haben wollen...
21:07
War eine sehr schöne jar aber für faule gruppe darf nächste jahr nicht schöner werden
arge muss leute job verkaufen und richtigen tageslauf abzeigen
stoag muss vorderinstteig wieder verkaufen und abzuschaffen
das war nämlich schlechteste gesetz in 2010