Taschendiebe an drei Punkten besonders aktiv

Eines der Hauptbehördenziele der gesamten Oberhausener Polizei war im Jahre 2014 die Bekämpfung der Wohnungseinbrüche. Die Polizeipräsidentin verweist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die erfolgreiche Kooperation mit Wohnungsgenossenschaften. „Für 10 000 Wohnungen in Oberhausen haben wir das Signal bekommen, dass sie gesichert werden“, freute sich die Chefin der Oberhausener Polizei.

Neben der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs galt es, insbesondere die Zahl der Taschendiebstähle zu senken. Obwohl man auch hier Erfolge erzielte, existierten dennoch mit dem Centro, mit Sterkrade-City und der Oberhausener Innenstadt drei Schwerpunkte des Taschendiebstahls, was Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier bedauert. Sie relativiert allerdings die Anzahl der Taschendiebstähle: „Wenn man die Besucherströme des Centros sieht, sind die Zahlen noch verhältnismäßig gering.“ Aber entscheidend sei eben bei der prozentualen Berechnung der Fälle nur die Größe der Stadt.

Im neuen Jahr nun will die Polizei Oberhausen zunächst Bilanz ziehen und weitere, vielleicht ganz neue Behördenziele festlegen. Außerdem behält man sich ständig spontane Reaktionen auf plötzliche Kriminalitätsentwicklungen vor.