Stummfilm-Klassiker mit Live-Musik auf der Großleinwand

Szene aus dem Film „Der Kameramann“.
Szene aus dem Film „Der Kameramann“.
Foto: Veranstalter
Was wir bereits wissen
Gasometer zeigt in Kooperation mit der Lichtburg Höhepunkte der frühen Filmkunst an drei aufeinander folgenden Abenden.

Oberhausen..  Eine außergewöhnliche Premiere: drei Große der Stummfilmära – Ernst Lubitsch, Friedrich Wilhelm Murnau, Edward Sedgwick – erstmals in außergewöhnlicher Atmosphäre vereint. Der Gasometer zeigt in Kooperation mit der Lichtburg zeitlose Klassiker und frühe Höhepunkte der Filmkunst. Untermalt wird das Erlebnis auf Großleinwand im 100 Meter hohen Innenraum von eindrucksvoller Livemusik.

Los geht’s mit der Komödie „Ich möchte kein Mann sein“ (Lubitsch 1918) am Dienstag, 23. Juni. Musik: Wilfried Kaets (Klavier) und Norbert Krämer (Schlagzeug): Ossi wächst bei ihrem wohlhabenden Onkel auf, betreut von einer Gouvernante, die sich erfolglos bemüht, dem jungen Fräulein seine Leidenschaft für Zigaretten, scharfe Getränke und Pokern auszutreiben. Ein neuer Hauslehrer wird engagiert: Dr. Kersten. Er schwört, er werde Ossi bald „soooo klein“ haben. Sie ist aber entschlossen, sich endlich die Privilegien zu sichern, die ihrer Meinung nach die Männerwelt genießt .

Es folgt „Der Kameramann“ (Sedg­wick 1928) am Mittwoch, 24. Juni, eine Mischung aus Komödie und Liebesfilm. Musik: ChamberJazz (Stahlsaitengitarre, E-Bass, verschiedene Saxophone): Luke Shannon ist ein gewöhnlicher Straßenfotograf – bis er sich in Sally verliebt, die bei der MGM-Wochenschau arbeitet. Luke bemüht sich um eine Stelle als Kameramann, die er auch bekommt. Nach zahlreichen Missgeschicken, Unfällen und Beinahe-Katastrophen reißt sich Luke zusammen und rüstet sich zum Kampf um die Angebetete. Nach und nach mausert er sich zum Profi – und auch zum erfolgreichen Frauenwerber.

Weiter geht’s mit „Nosferatu“ (Murnau 1921) am Donnerstag, 25. Juni, einem Thriller. Musik: Trioglyzerin (Klavier, Cello, Oboe): Thomas Hutter ist Sekretär eines Maklers in Wisborg und lebt dort glücklich mit seiner Frau. Eines Tages schickt ihn sein Chef auf eine Dienstreise nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok über den Kauf eines Hauses zu verhandeln.

Einlass: ab 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr. Preis: 15 Euro, erm. 12 Euro. Besuch der Ausstellung „Der schöne Schein“ und Dachfahrt inklusive.