Steuergelder

Zu „Aufregung um Oberhausener Handy-Betrug“. Da kann einem als Oberhausener Bürger doch nur speiübel werden. Fragen über Fragen, die keiner beantworten kann. Bei einer Stadttochter werden über einen Zeitraum von drei Jahren rund 3000 Telefone inklusive Datenverträge bestellt und keiner merkt etwas? Das bei dieser desolaten Haushaltslage? Gibt es keine Kontrollmechanismen mehr? Selbst dem unabhängigen Wirtschaftsprüfer fällt nichts auf? Wie erkläre ich das meinen Kindern, warum kein Geld für die Instandhaltung von Schulen da ist, aber für 3000 Mobiltelefone bei rund 850 Beschäftigten! Wie kann der Mehrheitseigner der OGM Herrn Schmidt noch halten – ach ja, er zeichnet ja jetzt jede Handy-Neubestellung persönlich ab. Und wie lief es in der Vergangenheit? Ich kann die Lokalredaktion der WAZ nur bitten, an diesem Fall dran zu bleiben und für eine lückenlose Aufklärung zu sorgen. Vielleicht gibt es Ansätze, dass sich die Verstrickungen zwischen Stadt und Stadttöchtern lichten. Es geht um unsere Steuergelder!