Sterkrader Stadtteilbüro eröffnet im Juli

Er soll ein offenes Ohr für die Sorgen der Sterkrader Bürger haben, Ansprechpartner für die Kaufleute und Immobilienbesitzer sein: Ein Stadtteilmanager soll mitten in Sterkrade für die Entwicklung dieses Stadtteilzentrums arbeiten. Finanziert wird dies mit Mitteln aus einem über fünf Jahre laufenden NRW-Förderprogramm (5,6 Millionen Euro).

An wen der Auftrag vergeben wurde, darüber schweigen sich die Verantwortlichen in der Stadt noch aus. Das künftige Stadtteilbüro ist aber bereits ausgewählt worden.

In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade informierte Planungsdezernentin Sabine Lauxen die Lokalpolitiker im nicht-öffentlichen Teil über die Auftragvergabe. Etwa eine Handvoll Bewerbungen aus Deutschland sollen eingereicht und geprüft worden sein. Aus vergaberechtlichen Gründen wird über das Ergebnis bisher geschwiegen. Wohl in der nächsten Woche wird es öffentlich gemacht. Gemunkelt wird, dass eine auswärtige Firma mit frischem Blick auf Sterkrade an die Arbeit gehen soll.

Den Arbeitsplatz des neuen Kümmerers können Sterkrader Bürger bereits heute anschauen: In der Gartenstraße ist ein bisher leer­stehendes Ladenlokal angemietet worden. Es soll am 1. Juli als „Stadtteilbüro Sterkrade“ neu eröffnet werden.