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Sterkrader Handel fordert Maßnahmen für attraktivere Innenstadt

10.09.2012 | 19:01 Uhr
Am 27. September eröffnet der Centro-Anbau – Sterkrader Kaufleute sagen: „Das werden wir spüren.Foto: Ulla Emig

Oberhausen.  Das Centro baut an, Dinslaken baut die neue Neutor-Galerie. Für die Sterkrader Kaufleute nimmt der Wettbewerbsdruck dadurch immer mehr zu. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, fordern sie von der Stadt nun Maßnahmen, um ihre Innenstadt für Kunden attraktiver zu machen.

Der Wettbewerbsdruck auf die Kaufleute in Sterkrade nimmt weiter zu: Am Centro eröffnet der neue Anbau mit rund 17.000 Quadratmetern zusätzlicher Verkaufsfläche, in Dinslaken beginnt der Bau der Neutor-Galerie , eines Einkaufszentrums mit Geschäften auf über 16.000 Quadratmetern.

Die Sterkrader Kaufleute fordern die Verwaltung zum Handeln auf: Vehement pochen sie darauf, Teilbereiche der Fußgängerzone fürs Parken zu öffnen. Selbst wollen die Sterkrader Geschäftsleute künftig noch enger zusammenarbeiten.

Denn sie organisieren nicht nur auf zunehmend breiter Front eine ganze Reihe von Veranstaltungen und investieren kontinuierlich in die Modernisierung ihrer Geschäfte wie zuletzt etwa das Schuhhaus Schmelzer oder das Modehaus Lantermann, das gleich eine ganze Abteilung umgebaut hat. Nun will sich auch die Sterkrader Interessengemeinschaft (Stig) breiter aufstellen, wie Robbie Schlagböhmer, Vorsitzender der Stig, verrät: In der kommenden Woche werde die Interessengemeinschaft eine große Info-Kampagne starten, um unter den Gewerbetreibenden weitere Mitglieder zu gewinnen.

Nur jeder vierte Kaufmann ist Mitglied der Stig

„Wir haben noch zu wenig Zusammenhalt unter den Kaufleuten. Dabei brauchen wir hier die Mithilfe von jedem“, sagt Schlagböhmer. Nur rund ein Viertel der Geschäftsleute in Sterkrade sei in der Stig organisiert, die unter anderem Mit-Veranstalter des Spiel- und Sportwochenendes ist und die Interessen der Kaufmannschaft vor Politik und Verwaltung vertritt.

„Den neuen Centro-Anbau werden wir in Sterkrade spüren“, sagt Schlagböhmer, „deutlicher aber das neue Einkaufszentrum in Dinslaken, weil die Kaufleute in Dinslaken die gleichen Kunden ansprechen wie wir.“ Um attraktiv zu bleiben, wiederholen Schlagböhmer und andere Kaufleute, müsse ein Teilbereich der für sie nicht mehr zeitgemäßen Fußgängerzone zum Kurzzeitparken wieder freigegeben werden. Von Seiten der Verwaltung wurde das bisher verneint, weil dann Fördergelder zurückzuzahlen seien.

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Kommentare
13.09.2012
23:12
Sterkrader Handel fordert Maßnahmen für attraktivere Innenstadt
von bananenboy | #10

Frühlingsfest, Sommerfest, Fronleichnamskirmes, Allerheiligenkirmes, Spiel- und Sportfest, 1 Zirkus im Frühjahr, ein weiterer im Sommer oder Herbst...
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1 Antwort
Sterkrader Handel fordert Maßnahmen für attraktivere Innenstadt
von Sterkrader | #10-1

Dem kann ich nur zustimmen. Durch extreme Fehlplanung, grösstenteils gegen den Willen der Sterkrader, ist Sterkrade zu einem Provinznest verkommen. Ich sehe auch keinen Weg der da wieder hinausführt. Aber das haben die STIG und die Stadt bis heute nicht erkannt. Da kommt man mit so hirnlosen Sachen wie Öffnung der Fussgängerzone. Was soll das bringen, nähmlich Nichts.

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Sterkrader Handel fordert Maßnahmen für attraktivere Innenstadt
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2012-09-10 19:01
Oberhausen, Sterkrade, Kaufleute, Handel, Einzelhandel, Centro, Neutor-Galerie,
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