Standort für Concordia-Skulptur bleibt ungeklärt

Standorte für die Skulptur „Concordia“ des Oberhausener Künstlers Jörg Mazur sucht die Stadt derzeit nicht. Zunächst müsse die Finanzierung stehen, hieß es in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen. Die Verwaltung werde erst mögliche Standorte prüfen, wenn der Förderverein ausreichend Geld für das Kunstprojekt gesammelt habe. „Es scheint an den Finanzen zu hapern“, sagte Werner Nakot, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Jörg Mazur, um dessen Skulptur es geht, sieht die Sache völlig anders. „Es ist umgekehrt“, sagte er auf Anfrage der WAZ. „Für uns, den Verein Concordia e.V., war immer klar, dass wir erst aktiv werden können, um mögliche Sponsoren zu finden, wenn der Standort für die Concordia fest steht. Es macht schließlich einen entscheidenden Unterschied, ob sie wie geplant im Blickfeld, mitten im Kreisverkehr oder am Rand vor dem Concordiahaus stehen soll. Das gilt übrigens auch für mich als Künstler. Ich habe die Concordia für den Kreisverkehr erschaffen.“

Aufzutreiben, ob über Sponsoring oder Crowd­funding, gilt es mindestens 200 000 Euro. Allein schon der Bronzeguss wird 135 000 Euro kosten .

Bereits 2014 hatte die Bezirksvertretung beschlossen, dass die Concordia – trotz ihrer Nacktheit, die manche stört – aufgestellt werden soll. Wo, werde später entschieden. Vom Bahnhofsvorplatz, als weiterer Standort ins Spiel gebracht, ist mittlerweile nicht mehr die Rede.