Stadtgespräch zur Einwanderung in Oberhausen

Im Bert-Brecht-Haus in der Oberhausener Innenstadt findet das neue Stadtgespräch zum Thema Einwanderung statt. Jetzt kann man sich hierzu anmelden.
Im Bert-Brecht-Haus in der Oberhausener Innenstadt findet das neue Stadtgespräch zum Thema Einwanderung statt. Jetzt kann man sich hierzu anmelden.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Volkshochschule, die WAZ-Redaktion Oberhausen sowie Arbeit und Leben laden zu einem kontrovers diskutierten Thema ein. Jetzt anmelden.

Oberhausen.. Seit Wochen diskutieren viele Bürger in Oberhausen darüber, wie wir mit der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen aus Europa, Afrika, Arabien und Asien umgehen sollen. Die von der Stadt geplanten vier Standorte von neuen Flüchtlingsheimen sind zum Teil bei den Anwohnern umstritten, andere wiederum werben für eine Willkommenskultur auch in direkter Nachbarschaft.

Wir wollen bei unserem nächsten Stadtgespräch über dieses sensible Thema mit Fachleuten und Bürgern intensiv diskutieren: „Wie offen ist Oberhausen für Einwanderung? Die Herausforderung der Zukunft!“

Volkshochschule, Arbeit und Leben sowie die WAZ Oberhausen bieten am Montag, 8. Juni, nach der emotionalen Debatte über die Straßenbahn 105 vor dem Bürgerentscheid erneut ein breites Forum mit Verantwortlichen und Entscheidungsträgern an, um alle Facetten eines solchen in der Gesellschaft kontrovers behandelten Themas zu beleuchten.

Deutschland ist schließlich auf dem Weg in eine neue Zeit: Die schrumpfende Gesellschaft benötigt weiterhin Zuwanderer, um den Wohlstand auch in Zukunft halten zu können. Doch wie soll die Einwanderung geregelt sein? Wie sieht die Situation von Flüchtlingen, Asylbewerbern und EU-Zuwanderern in Oberhausen konkret aus? Wie schafft es eine nicht gerade finanzkräftige Stadt, Einwanderern eine solch gute Betreuung zu geben, dass diese sich hier gut eingliedern und selbstständig halten können?

Anmeldungen bei der VHS möglich

Die Herausforderungen stellen sich in verschiedenen Bereichen und betreffen die ganze Stadt. Wie beurteilt die Stadtgesellschaft das Thema? Wo kann man was und wie viel noch beitragen? Wie sieht eine Willkommenskultur praktisch aus? Welche Probleme gibt es tatsächlich mit Einwanderern und welche Probleme existieren nur aufgrund von Ängsten vor den fremden Menschen mit teils andersartigen Kulturen?

Folgende Fachleute sitzen auf dem Podium, um mit den teilnehmenden Bürgern beim Stadtgespräch zu diskutieren und Fragen zu beantworten: Sozialdezernentin Elke Münich, Rechts- und Ordnungsdezernent Frank Motschull, Integrationsrats-Geschäftsführer Ercan Telli, Superintendent Joachim Deterding, Awo-Migrationsberaterin Heike Beier und Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes. Moderator ist WAZ-Lokalredaktionsleiter Peter Szymaniak.

Die Veranstaltung am Montag, 8. Juni, 18 Uhr, im Bert-Brecht-Haus, Raum 330, ist kostenlos. Man muss sich aber anmelden bei Arbeit und Leben oder der VHS unter 82 52 830 (kroeger@aulnrw.de), 82 52 385 oder 82 53 319 (matthias.ruschke@oberhausen.de).