Stadt will Verkehrsfluss in Sterkrade verbessern

Foto: Hans Blossey

Die Ampelanlage am Freitaler Platz in Sterkrade soll erneuert werden. Damit soll die Verkehrssituation und in Folge auch die Erreichbarkeit der Sterkrader Innenstadt optimiert werden. Voraussetzung dafür ist die Analyse und Simulation der aktuellen Situation. Damit wird ein externes, auf solche Arbeiten spezialisiertes Büro beauftragt. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 40 000 Euro, teilt die Stadt mit.

Bei der Optimierung der Verkehrssituation müssen der Fuß- und Radverkehr ebenso berücksichtigt werden wie der motorisierte Individualverkehr. Das Gebiet ums Sterkrader Tor ist für die Erreichbarkeit der City besonders bedeutsam. Es stellt unter anderem eine wichtige Verbindung zur A 516 und zum überge­ordneten Netz der Stadt Oberhausen her.

Die Ampel am Knotenpunkt Dorstener-/Teutoburger-/Holtener Straße wird auf LED Technik um­gestellt. Dadurch reduzieren sich die jährlichen Energiekosten bei einer Betriebslebensdauer von 25 Jahren.

Zu­sätzlich muss die Asphaltdecke auf der Dorstener-/Teutoburger Straße erneuert werden, erklärt die Stadt weiter: „Die Dorstener-, Teutoburger- und Holtener Straße erzeugen aufgrund ihrer ho­hen Verkehrsbelastungen und der derzeitigen Gestaltung eine Art Trennung zwischen der Sterkrader Innenstadt bzw. dem Sterkrader Tor und den angrenzenden Wohn­gebieten. Die Erreichbarkeit der City Sterkrades wird für den Rad- und Fuß­verkehr extrem zeitaufwendig, Wartezeiten sind über­durchschnittlich lang. Für den Rad- und Fußverkehr besteht ein großer Optimierungsbedarf.“

Antrag muss im Juni gestellt werden

Es gebe zudem die Mög­lichkeit, Fördermittel für den geplanten Umbau zu beantragen, wenn dieser eine Verbesserung für den Radverkehr darstellt, erklärt die Stadtverwaltung: „Für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen sollen 2015 Mittel im Rahmen der Nahmobilitätsförderung beantragt werden. Hierzu ist eine Fertigstellung der Untersu­chung bis Ende Mai 2015 erforderlich, da der Förderantrag im Juni 2015 gestellt werden muss.“