Stadt will Flächen besser vermarkten

Die Stadt Oberhausen gehört ab sofort dem sogenannten Flächenpool NRW an. Mit diesem Landesprogramm sollen Innenstädte lebenswerter gemacht werden, 32 Kommunen sind bereits aufgenommen.

Sieben Standorte hat die Stadt in den Pool eingebracht, unter anderem ehemalige GHH-, RAG- und Babcock-Flächen, das Grundstück gegenüber der Arbeitsagentur, das Lyzeum und das Innenstadtfinanzamt mit der ehemaligen Justizvollzuganstalt. „Damit erweitern wir unsere Möglichkeiten, brachliegende Innenstadtflächen neu zu nutzen“, erklärt Kämmerer Apostolos Tsalastras.

Der Flächenpool NRW wird nun Experten für Flächenrecycling entsenden und in einem engen Dialog mit den Kommunen und den Grundstückseigentümern Perspektiven für den jeweiligen Standort entwickeln und das Verfahren moderieren. „Die Neunutzung von Brachflächen hat aus meiner Sicht Priorität vor der Ausweisung neuer Gewerbe- und Wohngebiete in Außenbereichen“, betont Tsalastras.