Stadt warnt: Kein Müll verbrennen

Die Stadt Oberhausen warnt davor, das Osterfest zu benutzen, um mit traditionellen Osterfeuern alten Abfall zu verbrennen. Grundsätzlich sei eigentlich das Abbrennen von offenen Feuern gemäß § 6 der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Oberhausen komplett untersagt. Von Karsamstag bis Ostermontag sind Osterfeuer nur unter strengen Bedingungen erlaubt. Feuer, die zur Beseitigung von Abfällen gezündet werden, sind dabei aber natürlich auch verboten. „Nur wenn der Zweck des Feuers eindeutig und zweifelsfrei als öffentliches Osterfeuer allein dem Brauchtum dient, richtet sich seine Zulässigkeit nach Paragraph 7 Lan­desimmissionsschutzgesetz“, gibt die Stadt an.

„Ein Osterfeuer dient der Brauchtumspflege, wenn es von in der Ortsgemeinschaft verankerten Glaubensgemein­schaften, Organisationen oder Vereinen ausgerichtet wird und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung (nicht ausreichend ist die öffentliche Ankündigung) für jedermann zugänglich ist.“