Stadt soll privatem Fällen nur zustimmen

Der Oberhausener Naturschutzbund (Nabu) spricht sich dagegen aus, die private Baumschutzsatzung wie von SPD, Grünen und FDP vorgeschlagen auszusetzen.

Derzeit prüft das Rathaus, ob Privatleute künftig auf ihren Grundstücken Bäume fällen können, ohne dies zuvor genehmigen lassen zu müssen. Der Nabu schlägt als Alternative vor, das Genehmigungsverfahren durch ein Zustimmungsverfahren bürgerfreundlicher zu gestalten. Grundstückseigentümer müssten eine Fällung dann bei der Stadt nur noch anzeigen. Genehmigt ist der Baumschlag, wenn die Stadt innerhalb einer Frist etwa von zwei Monaten nicht widerspricht. In dieser Zeit kann die Verwaltung prüfen, ob sie eingreifen muss.

Aus der Sicht des Nabu habe sich die Baumschutzsatzung bewährt. „Eine Aufhebung würde keinerlei Möglichkeit mehr für die Verwaltung eröffnen, individuellen Entscheidungen von Grundstückseigentümern zu widersprechen, einen Baum ohne vernünftigen Grund zu fällen“, schreibt Detlef Wübbenhorst vom Nabu.