Stadt reagiert auf Kritik an LED-Leuchten

Nach der heftigen Bürgerkritik an den neuen, energiesparenden LED-Laternen bessert die Stadt nun an einer ersten Straßen nach: An der Bayernstraße in Sterkrade sollen zusätzliche Laternen aufgestellt werden. Nach Angaben des Unternehmers und Elektromeisters Arno Albrecht, dessen Firma die LED-Lampen im Auftrag der Stadt eingesetzt hat, soll dies in etwa drei Wochen geschehen sein. Bürger hatten kritisiert, dass die neuen Lampen die Straße nicht genügend ausleuchten.

Für rund 2,5 Millionen Euro lässt die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) rund 8800 Quecksilberdampflampen durch moderne LED-Leuchten ersetzen. Sie verbrauchen etwa 60 Prozent weniger Strom.

Bisher hat die Firma Albrecht 5615 Leuchten in 510 Straßenzügen umgerüstet. „Derzeit arbeiten wir in Styrum und Oberhausen-Mitte“, sagt Albrecht, auch im Norden der Stadt arbeite man weiter. Im Herbst soll der Austausch beendet sein, anschließend würden Beschwerden abgearbeitet. Die erste, größere Nachbesserung wird vorab an der Bayernstraße umgesetzt. Messungen ergaben, dass es dort zu dunkel ist.

Bisher habe es 60 Beschwerden von Bürgern zu den neuen LED-Lampen gegeben, sagt Albrecht, darunter gebe es aber 18 Mehrfachmelden. Derweil hagele es durchaus nicht nur Kritik: „Unsere Monteure werden vor Ort von Anwohnern und Bürgern angesprochen und erhalten viel Lob.“