Stadt: Keine Wohncontainer in Buschhausen

„Die Stadt plant keinen Bau eines Flüchtlingsheims in Buschhausen und führt dazu auch keine Gespräche“, erklärte gestern Stadtsprecher Rainer Suhr, nachdem Anwohner erneut ihre Befürchtungen geäußert haben, am oder im „Pantoffelpark“ könne eine Containersiedlung für Asylbewerber entstehen.

In einem Gespräch, das ein Mitarbeiter des städtischen Strategischen Immobilienmanagements und eine Mitarbeiterin des Bereichs Vermietung der OGM am vergangenen Donnerstag in Buschhausen geführt haben, sei es um Fragen zu einem bestehenden Pachtvertrag für landwirtschaftliche Flächen am Rande des Parks gegangen, erklärt Suhr: „Der Bezug zur Unterbringung von Flüchtlingen wurde von den privaten Gesprächsteilnehmern hergestellt.“ Sie hätten dafür auch zwei Grundstücke ins Gespräch gebracht: „Diese erfüllen jedoch nicht die baurechtlichen Voraussetzungen und scheiden folglich aus.“

Der Mitarbeiter der Stadt habe zudem bestätigt, dass zurzeit auch keine Container-Siedlung auf den landwirtschaftlichen Flächen am Rande des „Pantoffelparks“ geplant sei, dieses aber neu geprüft werden müsse, wenn die aktuellen Standorte und die geplanten Kapazitäten bei anhaltendem Zustrom von Flüchtlingen nicht mehr ausreichten.