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Stadt geht gegen neue Spielhallen vor

18.06.2015 | 00:10 Uhr

Stadtplaner des Rathauses gehen gegen zwei geplante Spielhalle in der Innenstadt vor. In Ladenlokalen an der Langemark- und Düppelstraße sollten die neuen Spielstätten eingerichtet werden. Mit Veränderungssperren kann das Rathaus dies kurzzeitig verhindern. Bezirkspolitiker unterstützen den Vorstoß, um die Innenstadt attraktiv zu halten.

An der Düppelstraße 47 sollte ein Wettbüro zu einer Spielhalle umgenutzt werden. Bereits 2014 hat der Rat der Stadt beschlossen, mit einem neuen Bebauungsplan dagegen vorzugehen. Er soll bordellartige Betriebe, Vergnügungsstätten und Wettannahmestellen ausschließen. Bis der Bebauungsplan fertig ist, soll eine Veränderungssperre greifen. Für ein Ladenlokal im Europahaus läuft so eine Veränderungssperre im September aus. Die Stadt will diese nun verlängern. Über beide Vorhaben entscheidet der Rat der Stadt am Montag, 22. Juni.

Spielhallen gehören zu jenem Gewerbe, das Stadtplaner nicht gern sehen. Die Sorge ist, dass sich neben den Hallen andere Geschäftsbereiche ansiedeln, die zwar wenig Investitionsbedarf verursachen und sichere Mieten bringen, die die Innenstadt aber zunehmend unattraktiv machen.

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2015-06-18 00:10
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