Spezielle Station hilft Schlaganfall-Patienten

Mit der erfolgreichen Zertifizierung als regionale „Stroke Unit“ verfügt Oberhausen nun über eine Spezial-Station, auf der Schlaganfall-Betroffene nach international gültigen Versorgungs- und Qualitätsstandards behandelt werden können. Die Schlaganfall-Station der Neurologischen Klinik des St.-Josef-Hospitals erfüllt die apparativen und personellen Voraussetzungen für die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Schlaganfällen.

Das Gütesiegel wurde dem Katholischen Klinikum Oberhausen (KKO) von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft verliehen. Als Spezialstation zur Erstversorgung bei Schlaganfällen bietet eine „Stroke Unit“ Patienten im Akutstadium eine rasche Diagnostik und eine umfassende fachübergreifende Therapie für optimale Behandlungsergebnisse. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegern und Therapeuten arbeitet eng zusammen. Unter Einbindung krankengymnastischer, ergotherapeutischer und logopädischer Fachabteilungen wird bereits in den ersten Tagen nach einem Schlaganfall mit der Frührehabilitation begonnen.

In der „Stroke Unit“ des Hospitals stehen acht Betten zur Verfügung, die mit modernsten Monitoranlagen ausgestattet sind. „Eine qualitativ hochwertige Versorgung von Schlaganfall-Patienten ist nur in enger Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie der Kardiologie und der Gefäßchirurgie unseres Klinikums möglich“, sagt Dr. Holger Ernst, Leiter Medizinische Entwicklung und Prozessmanagement.