Sperrung der A 3 in Oberhausen sorgt für Chaos
13.08.2011 | 08:37 Uhr 2011-08-13T08:37:00+0200
Oberhausen.Die Baustelle im Kreuz Oberhausen hat am Samstag für massive Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen Mittag staute sich der Verkehr auf der A 3 etwa 15 Kilometer bis zum Kreuz Breitscheid zurück, wie die Polizeileitstelle in Düsseldorf auf Anfrage sagte. Auch die Umleitungsstrecke über die A 42 sei überlastet. Am späten Nachmittag wurden noch immer acht Kilometer Stau gemeldet, selbst am Abend waren es noch sechs Kilometer.
Die A 3 ist zwischen dem Kreuz Oberhausen-West und dem Kreuz Oberhausen in Richtung Arnheim/Hannover von Freitag, 12. August, ab 22 Uhr bis Montag, 15. August um 5 Uhr, gesperrt.
In Richtung Köln/Frankfurt kann von der A 2 ab Samstag, 13. August, um 20 Uhr bis Sonntag um 13 Uhr nicht durch das Autobahnkreuz Oberhausen gefahren werden. In der übrigen Zeit ist das Kreuz in dieser Richtung über zwei Fahrstreifen durch die Parallelfahrbahn zu passieren.
Vier weitere Sperrungen
Gesperrt ist auch die Auffahrt in Richtung Arnheim/Hannover in der Anschlussstelle Oberhausen-Holten. Die Verbindung von der A 3 aus Richtung Arnheim nach Oberhausen auf die A 516 und umgekehrt ist frei.
Der Grund für die Sperrung ist das Auflegen von Stahlträgern und Betonplatten an der A 3 im Kreuz Oberhausen, die nach dem Auffüllen mit Beton die neue Brücke bilden. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld ersetzt die 50 Jahre alte Brücke gegen eine neue. Wenn dieser Teil erneuert ist, kann Anfang Dezember die zweite Hälfte abgerissen und auch neu gebaut werden.
Bis zur Fertigstellung sind nur noch vier weitere Sperrungen der Autobahn an Wochenenden erforderlich. Nach Angaben der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld kostet der Neubau des Kreuzungsbauwerkes zehn Millionen Euro.
Die Umleitungen
Die Umleitungen sind ausgeschildert: Sie führen für die Richtung Arnheim/Hannover vom Kreuz Oberhausen-West auf die A 42 in Richtung Dortmund. Autofahrer mit dem Ziel Arnheim können über die Anschlussstelle Oberhausen-Zentrum auf die A516 gelangen und durch das Kreuz Oberhausen, das in dieser Richtung frei ist, in Richtung Arnheim fahren.
Für Ziele in Richtung Hannover führt die Umleitungsempfehlung über die A 42 weiter bis zur A 43 oder A 45. Dort kann auf die A 2 gewechselt werden. Von der A 2 aus Richtung Hannover kommend ist dem Fernverkehr empfohlen, über die A 43 beziehungsweise A45 auf die A42 in Richtung Kamp-Lintfort zu wechseln, um den Engpass weiträumig zu umfahren.
Die Umleitung im unmittelbaren Bereich der Sperrung führt im Kreuz Oberhausen auf die A 3 in Richtung Arnheim. In der Anschlussstelle Dinslaken-Süd kann auf die Gegenrichtung gewechselt und im Kreuz Oberhausen wieder in Richtung Köln/Frankfurt gefahren werden. (mit dapd)

17:01
So gut die A40 Sperrung gelaufen ist, so unsäglich gut haben die Planer bei der A3 geschlafen. Nicht nur, dass sie sich als Termin die Ferienhalbzeit ausgesucht haben, haben sie es auch absolut versäumt die weiträumige Umfahrung zu empfehlen. So mancher Hollandurlauber hätte über die A57 schneller ans Ziel kommen können, wenn das nur rechtzeitig (spätestens vor Breitscheid, besser noch vor Köln) ausgeschildert gewesen wäre. Als I-Tüpfelchen haben sich die Planer obendrein die Route über die 59 / Hiesfeld zur A3 noch schön selbst verbaut, indem sie die Zufahrt in Richtung Auffahrt DIN Süd der A3 noch nicht frei gegeben haben. So mussten nicht nur die Autofahrer, die auf die A2 in Richtung Hannover wollten die A42 benutzen, sondern eben auch die Hollandfahrer. Und das waren dann einfach zuviele, da der Rückstau vor der Abfahrt Zentrum (zur A516) die 42 komplett dicht machte.
Als Sahnehäubchen wurde ab 10 Uhr auch noch die Lindnerstraße gesperrt. Wegen eines Fussballspiels, das erst um 14 Uhr angepfiffen wurde und das sage und schreibe etwas über 3.000 Zuschauer hatte. Das sind pro Stunde keine 800, die schafft sogar das Bero oder das Sterkrader Tor ohne Probleme.
Mit welcher Begründung sperrt man für diese Zuschauerzahl überhaupt eine Straße? Selbst, wenn diese 3.000 Zuschauer alle in der letzten Stunde und mit dem Auto anreisen würden, wären das immer noch sehr viel weniger, als in einer Stunde im Centro ankommen.
Seis drum. Die Frage ist wohl eher die, wann endlich eine Planungskommission ins Leben gerufen wird, die sämtliche Bauarbeiten und damit verbundene Behinderungen und Sperrungen - und somit den Verkehrsfluss auf Autobahnen, Kraftfahr- und Bundesstraßen - zumindest landesweit plant und koordiniert. Allein damit ließen sich viele Staus vermeiden und Millionen von volkswirtschftlichen Euros, sowie jede Menge zusätzlicher Abgase sparen.
01:15
Eine kleine Kuriosität: das Kreuz Oberhausen-West liegt vollständig auf Duisburger Stadtgebiet.
00:40
Manchmal fragt man sich wirklich, was sich die Deppen bei Straßen NRW bei der Planung von Baustellen denken ... Das heute Mittag aufm Weg zur Arbeit die 42 und 40 wegen der Sperrung der A3 da dicht war, konnte man sich ja schon denken. Fährt man halt was früher zur Arbeit.
Auf dem Heimweg heute Nacht dann die große Überraschung. Fährt man schön von der A3 auf die 40 Richtung Moers, damit man dann nicht im Stau Richtung 42 steckt ... Rechnung ohne die super Planer gemacht ... Rheinbrücke A40 in beiden Richtungen wegen Nachtbaustelle auf 1 Spur reduziert ... Und wieder steht man im Stau ... diese Baustelle hätte ja nicht ein WE später sein können, wenn die A3 wieder frei is ...
20:17
An dem Stau bin ich heute nachmittag vorbei gefahren -;- .. Das sah auf der A40 aus, als ob die Fahrzeuge bis Moers stehen würden. Einige Autofahrer haben dann noch für einen Stau auf der Abfahrt Kaiserberg gesorgt, weil sie bis dorthin fuhren um dann wieder auf die rechte, gestaute Spur zu wechseln. Da jedenfalls wollte/konnte sie kaum einer dazwischen lassen.
17:03
war ne prima planung. in schalke spielt köln, und die sperren genau an dem WE die Autobahn von köln nach Gelsenkirchen.... unfassbar
Dass die ganzen Holländer mit dem Wohnwagen auf dem Heimweg im Stau stehen ist dagege echt klasse :-)
14:24
Wem Gott ein Amt gegeben, dem hat er auch Verstand gegeben. Diese göttlichen Ein- und Auswirkungen sehen, resp. erleiden wir jeden Tag.