SPD reagiert: Filzvorwürfe lächerlich
27.08.2009 | 18:38 Uhr 2009-08-27T18:38:00+0200Wolfgang Große Brömer moniert schlechten Stil der CDU
„Erst haben wir überlegt, ob wir überhaupt reagieren sollen”, so Wolfgang Große Brömer, denn zu lächerlich seien doch die Filzvorwürfe des politischen Gegners gewesen. Vor allem dessen heftige Reaktionen auf ein Zitat des SPD-Fraktions-Chefs („Ich verspreche: Dirk Buttler hat in Oberhausen keine Zukunft mehr”) zeigten dann aber wohl doch ihre Wirkung. Mit Nachdruck und in aller Schärfe attackierten die Sozialdemokraten gestern bei einem Pressegespräch den CDU-Kandidaten und seine Partei.
Den Vorwurf, die SPD habe Buttler gewarnt, überhaupt anzutreten, wies Große Brömer als „unwahr” zurück, die Behauptung, Buttler werde ausspioniert, sei lächerlich. „Ich wünsche der CDU etwas mehr Gelassenheit, sonst sehe ich die demokratisch sachliche Auseinandersetzung gefährdet”, erklärte Große Brömer. CDU-Partei-Chef Wilhelm Hausmann hatte im Zusammenhang mit dem Große Brömer-Zitat von der „Denkweise kleiner radikaler Parteien gesprochen”. Die Grünen hatten nachgelegt und der SPD vorgeworfen, sie verhöhne die Demokratie. Daniel Schranz (CDU) hatte die SPD einen „Kraken” genannt, der überall in der Stadt hineinregiere.
Für Große Brömer sind dies Angriffe, die davon ablenken sollen, dass „keine Enthüllung bei den groß angekündigten Filzvorwürfen stattgefunden hat”. Es gebe außerdem seit 1945 ein unausgesprochenes Agreement unter allen Parteien, das Tiervergleiche verbiete. Der stellvertretende Fraktions-Chef Stefan Zimkeit betonte, er sei froh darüber, dass viele Sozialdemokraten in dieser Stadt verankert seien. Der CDU fehle diese Verankerung, deshalb reagiere sie mit haltlosen Vorwürfen.
Keine der Filz-Anschuldigungen, so hieß es, ließe man gelten. Beim THW (das nicht zum CDU-Sommerfest kam) hielte man sich noch raus, „denn da mischen wir uns nicht ein”. Die Broschüre zum 80. Oberhausener Geburtstag sei selbstverständlich nicht mit städtischen Geldern bezahlt worden. Der Stadtsportbund (Mitausrichter der Osterfelder Meile) stünde allen anderen Parteien auch zur Verfügung.
Große Brömer: „Das ist alles eine Stilfrage.” Er würde auch nicht über den Osterfelder Bürgerverein als 5. Kolonne sprechen, obwohl er vom Christdemokraten Walter Paßgang geführt würde.

17:57
Wenn eine Partei, bzw. deren Politiker, die 53 Jahre in Oberhausen an der Macht sind, nicht verfilzt ist, dann heben diese Leute nach unter eben diesen Gesichtspunkten etwas falsch gemacht.
00:55
Leitermannsalptraum, einfach nur dumm !!! Scheinbar habe ICH getroffen
10:42
@Ochnee
wie sagte mir doch eine bekannte CDU Größe - wenn dir nicht bekannt ist wer hinter dem Busch sitzt - einfach drauf schießen - wenn jemand jault - hast getroffen - !
Wenn ich gejaule lese wars ein Volltreffer Her Ochnee ! - lach -
00:39
Leitermannsalptraum, ich könnte ja mal Aussagen zu Skandalen der Oberhausener SPD Größen machen. Ist mir aber zu dumm mich auf das Niveau der meisten Kommentator-/innen hier herab zu lassen!!! Fakten zählen bei ihresgleichen ja sowieso nicht!
Ach und noch eins, wer/was sagt Ihnen denn das ich ein Herr ochnee bin?
23:06
Sehr geehrter Herr Große Brömer.
Keiner ist ohne Nutzen auf dieser Welt.
Er kann immer noch als erschreckendes Beispiel dienen.So wie Sie.Ein Politisches Desaster.
14:09
Wenn Herr Hausmann von Filz reden höre, kann ich nur lachen. Ich würde von ihm gerne mehr Artikel lesen wie er sich in Vereinen ehrenamtlich engagiert, so wie viele Sozial- und Christdemokraten.
Von Herrn Hausmann lese ich aber immer nur, dass er wieder einen Auftrag als Architekt bekommen hat. Ob von der Stadt oder der Kirche.
Anderen ihr ehrenamtliches Engagement vorzuwerfen ist vollkommen verachtenswert. Und das entschuldigt auch nicht der Wahlkampf.
10:58
wie wäre es mal mit einer Aussage zum Datenschutz- Skandal des CDU Bruzzlers - Herr Ochnee ?
10:44
Wer sich verteidigt, klagt sich an!!! Ansonsten wieder das bekannt großkotzige, arrogante Geschwafel von Herrn Größe Brömer.
10:35
Weclcome to the one man ( Herr L.) Show!
Es ist traurig, dass Sie alles so schwarz sehen, ich hätte mir gewünscht, dass Ihre Argumentation mit Fakten belegt ist, leider Fehlanzeige.
Treu nach dem Motto meckern, meckern und wenn es um Verantwortung geht, dann den Kopf in den Sand stecken.
Übernehmen Sie mal Verantwortung. Sie könnten sich z.B. in einer Partei politisch partizipieren und dazubeitragen, dass unsere Stadt liebens-und lebenswert bleibt. Mit schlecht Reden kann man nichts verändern, im Gegenteil man vergrault die Wähler und nimmt in Kauf, dass die Braunen Kameraden in die Stadtparlamente einziehen.
Für Oberhausen und seine Menschen!
08:51
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