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Sommergeschäft durchwachsen

18.10.2012 | 08:00 Uhr
Sommergeschäft durchwachsen
Diesem Raben machte das durchwachsene Herbstwetter nicht viel aus, ansonsten blieb die Außengastronomie des Café Kultur gestern ziemlich verweist.Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.  Zum Ende der Freiluft-Saison ziehen Oberhausener Gastronomen sehr unterschiedlich Bilanz: Einige legten zu, andere verzeichnen Umsatzrückgänge.

Traurig und verlassen stehen sie da, die Tische und Stühle vor dem „Café Kultur“ auf dem Saporoshje-Platz. Mit dem Einzug des windigen und nassen Herbstwetters ist die Saison für die Außengastronomie weitgehend beendet, manch einer hat die Tische und Stühle bereits wieder reingeholt – auch wenn Meteorologen ein letztes schönes Oktoberwochenende mit bis zu 22 Grad vorhersagen. Wir fragten Gastronomen , wie ihr Rückblick auf das Freiluftgeschäft 2012 ausfällt.

Gute Geschäfte auf dem Sapo-Platz

Georgios Drakos, Betreiber des Kulturcafés, zeigt sich sehr zufrieden mit der ersten vollständigen Sommersaison . „Wir waren wirklich gut besucht. Sechs oder sieben Wochen schönes Sommerwetter hatten wir.“ Das im September 2011 eröffnete Café sei angenommen worden.

 „Es hat sich zum Treffpunkt für die Besucher der Innenstadt entwickelt“, glaubt Drakos. Dazu habe auch der umgestaltete Saporoshje-Platz beigetragen. „Das Wasserspiel zieht die Menschen an. Sie sitzen gemütlich auf der Terrasse und trinken ein Glas Wein oder einen Cocktail. Wir gehen auf jeden Fall positiv gestimmt und mit einem Lächeln aus dem Sommergeschäft raus.“ Auch bei seinem zweiten Standbein, dem Restaurant Pegasos, kann er nicht klagen. „Da lief es ebenfalls ziemlich gut“, so Georgios Drakos.

Fußball-EM sorgte oft für einen Ausgleich

„Der Sommer war sicher schlechter als im letzten Jahr“, sagt Marcus Remark, Event-Manager des Centro, über das Geschäft auf der Promenade. „Die Fußball-EM hat aber bei einigen Betrieben, die sich darauf spezialisiert haben, für einen gewissen Ausgleich gesorgt.“

Ansonsten sei der Hochsommer enttäuschend gewesen. Ein spätes Comeback, die Außengastro­nomie läuft in den meisten Betrieben in kleinerem Umfang weiter, ist aber nicht ausgeschlossen. „Es gab schon Jahre, wo Besucher des Weihnachtsmarktes bei 14 oder 15 Grad lieber ein kühles Bier als Glühwein tranken“, so Remark.

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