Wirtschaft
Skihalle am Centro soll 2011 eröffnen
11.05.2010 | 18:47 Uhr 2010-05-11T18:47:00+0200Oberhausen.Es gibt eine neue Vision für das alte Stahlwerksgelände am Centro: Ein Unternehmen namens Grand Alpin GmbH möchte auf dem Filet-Grundstück in der Neuen Mitte zum Weihnachtsgeschäft 2011 einen Wintersport-Erlebnispark eröffnen, inklusive Skihalle, Eisstadion und Vier-Sterne-Hotel.
„Wir werden 85 Millionen Euro investieren, 600 Arbeitsplätze werden entstehen“, sagt Joachim Herden (36). Geldgeber für das Projekt sei Pertti Yliniemi, dessen finnisches Familienunternehmen in Lapland zehn Hotels in drei Skigebieten betreibt.
Herden zufolge hat Grand Alpin bereits vor drei Monaten ein 68 000 Quadratmeter großes Grundstück vom Eigentümer Euro Auctions (EA, Nordirland) für das Vorhaben reservieren lassen – im hinteren Bereich des Riesenareals. Dort sollen eine 400 Meter lange Indoor-Skihalle und ein Eisstadion gebaut werden. Angegliedert seien Ski- und Snowboard-Schule, Ski-Kindergarten und eine Kinder-Erlebniswelt. Geplant sind außerdem: Gastronomie samt eigener Brauerei, ein Sportgeschäft, ein Hotel mit 200 Zimmern und eine Tagungsstätte für bis zu 1000 Personen. „Ich erfülle mir damit einen Traum“, sagt der Projektentwickler aus Düsseldorf. Im Sommer sollen Biergarten samt Biker-Treff und Western-Stadt das alpine Ambiente aufwerten.
Herden selbst hat nach eigenen Angaben ausreichend Erfahrungen mit Indoor-Skihallen. Mitte der 1990er Jahre habe er Machbarkeitsstudien für derlei Projekte geschrieben. An der Entwicklung der Skihalle in Neuss war er beteiligt, beim Alpin-Center in Bottrop zwischendurch Marketing-Leiter. Zuletzt versuchte der in Bochum geborene „Skifreak“, der bei der Düsseldorfer EG Eishockey spielte, an anderen Standorten Skihallen zu realisieren. In Oberhausen soll es nun endlich klappen.
Vorbild ist die Skihalle in Neuss. „Atmosphäre und Bergwelt von dort sind unser Maßstab.“ Das gilt auch für die 1,2 Millionen Besucher, die angepeilt werden. Eine Übersättigung des Marktes und negative Folgen für die Skihalle in Bottrop erwartet Herden nicht. „Es ist genug für alle da. Wir kommen uns nicht ins Gehege.“
Inhaber der Lapland Hotels ist der Finne Pertti Yliniemi. Zu seiner Kette gehören zehn Hotels, drei Skiresorts, Restaurants auf dem Flughafen Kittilä und Tourismusdienste an allen Standorten von Rovaniemi bis Kilpisjärvi. Heute bieten die fast 1200 Zimmer, Suiten und Hütten insgesamt mehr als 3000 Gästen eine Unterkunft.
Konkret vorstellen will Herden das Projekt Ende Mai. Hollywood-Schauspieler und Ex-Body-Builder Ralf Moeller soll dabei sein. Gemeinsam mit dem ehemaligen Bademeister aus Recklinghausen will Herden in den USA gleich drei Projekte wie das in Oberhausen realisieren.
EA-Finanzchef Basil O’Malley äußerte sich Dienstag nicht zum Projekt. Es gebe Gespräche mit mehreren Investoren, möglicherweise könne er in der kommenden Woche mehr sagen, hieß es. „Wir sind niemals sicher, solange die Stadt Oberhausen die Dinge nicht geprüft hat“, sagte O’Malley.
Oberbürgermeister Klaus Wehling (SPD) gab sich ebenfalls zurückhaltend. Er habe Kenntnis von mehreren Interessenten. „Dazu“, so Wehling, „gehört auch ein ambitioniertes Freizeitprokjekt mit dem Schwerpunkt Wintersport.“ Die Stadt werde die Idee aber auf jeden Fall aktiv begleiten.
Bezirksbürgermeister Josef Loege (SPD) indes gab sich hoffnungsfroh. Er habe Entwickler und Investor bereits kennengelernt und glaube an das Projekt. Zumal Grand Alpin im TZU die selben Büros belege, wie seinerzeit Centro-Eigentümer Healey. „Und das hat ja auch geklappt“, so Loege.

12:53
Es wäre dringend anzuraten einen gewissen Herrn Herden genauestens unter die Lupe zu nehmen.Ich darf versichern ,die Investoren könne Ihr Geld auch gleich ins Klo schütten!
Der Klaus
14:03
www.skihalle-oberhausen.de
14:34
Cool ne Skihalle vor meiner Tür :D
13:40
Hurra! Da investiert wer in Oberhausen!
Dieses fiese Gelände muß endlich einer sinnvollen Ausnutzung zugeführt werden! Investoren sind ja gemeinhin dafür bekannt, dass Ihnen monetäre Interessen fremd sind und sie sich vornehmlich um Landschaftspflege kümmern. Und wer wäre da bedürftiger, als die Oberhausener (Verwaltung).
Da werden dann Firmen aus ganz Europa mit Arbeitern von ganz weit her, die sich über 5 Euro Stundenlohn abzüglich Kost und Logis freuen, für Kunden aus dem ganzen Ruhrgebiet, denen die 8 km nach Bottrop zu weit sind, auf einem Gelände, in dessen Nutzbarmachung ganz sicher keine öffentlichen Gelder geflossen sind oder noch werden (Ja! Ganz ehrlich! Bestimmt wird´s wieder Miesepeter geben, die das nicht glauben wollen...) eine Skihalle bauen.
Haben wir doch beim Centro schon gesehen. Es ist vermutlich viiiel zuviel Arbeit mal eine Aufstellung zu machen, was uns das gute Stück an Zinskosten für die seinerzeit geliehenen öffentlichen Gelder kostet und das mal gegen die Steuereinnahmen aufzurechnen. Gut - von den Mitarbeitern wird´s nicht so viel Steuern geben, weil die meisten vermutlich die Sätze nicht erreichen. Aber die Gewerbesteuer, Grundsteuer etc. - das muß Oberhausen doch reich machen.
Und dass die Reklame-Videowand in der Coca Cola Oase aus Fördermitteln der EU für das sehr erfolgreiche Trickfilmstudio in Osterfeld bezahlt wurde, ist doch sicher auch nur ein böses Gerücht. Und selbst wenn - es hat doch die EU bezahlt - das Geld hatten wird doch eh schon abgeschrieben...
Warum sollte man dermaßen erfolgversprechende Projekte schon im Vorfeld zerdiskutieren. Vertrauen wir doch einfach unseren Fachleuten in der Verwaltung.
Die Oberhausener Stadtspitze hat ja schon in anderen Bereich vorausschauendes Denken bewiesen. Die haben vorsichtshalber jahrelang die Reparatur- und Beheizungskosten für das Alsbachtal aufgespart, damit man das wegen des kalten Wassers nur an ganz heissen Tagen volle Bad - kaum dass der letzte Badegast aus der Tür war - abreißen konnte. Wenn dazu das Geld gefehlt hätte - unvorstellbar! Man wollte doch keinem den traurigen Anblick einen stillgelegten Freibades zumuten.
Zum Glück haben sich in letzter Sekunde freundliche Investoren bereit erklärt, in dieser unwirtlichen Umgebung ein paar Häuser zu bauen.
Und die bezahlen doch den Abriss des Bades und die Erschließung der Grundstücke wie jeder andere Häuslebauer! (Ja! Ganz bestimmt!)
Also - für alle zum Mitschreiben: Wir brauchen Investoren - ganz dringend. Irgendjemand muß sich schließlich eine sinnvolle Verwendung für unsere Gelder ausdenken!
Sonst wird das schöne Geld nachher noch für Kindergärten, Schulen, betreute Jugendtreffs oder so´n Scheiß ausgegeben! Sowas bringt schließlich kein Geld ein und von irgendwas müssen die Investitionen ja irgendwann bezahlt werden.
Also: Ende der Diskussion!
09:58
An alle diejenigen die nicht lesen können!
Wo steht etwas von Steuergeldern??
Ich glaube die wenigsten die das meinen, zahlen
selber keine Steuern!
Ski Heil und her mit der Halle bzw: Arbeitsplätzen!
21:17
@ derhamburger
Richtig! Ab nach Pauli!
20:58
63 von R.G.
den nerv getroffen?
19:43
@ derhamburger
Sie scheinen wohl der Oberverrückte zu sein!!!
18:31
Das Projekt wird sowieso nicht realisiert. Herr Herden hat bereits 2001, 2003 und 2008 in Berlin ähnliches versucht, also lasst euch mal hier alle nicht so blenden!
18:25
OBERHAUSEN, das Dubai von NRW!
Mann, bin ich neidisch! :-(