Sicherheit geben

Senioren in NRW immer öfter Opfer von Betrug. Ich finde es gut, dass sich die WAZ des Themas Seniorensicherheit annimmt. Die gestiegenen Zahlen beim Enkeltrick und bei den anderen Trickdiebstählen bringen es jetzt sogar auf die Titelseite. Die gesamte Seite Rhein/Ruhr widmet sich der Beratung der Senioren. Hier dargestellt durch die Einzelberatungen des KHK a.D. Gerd Sauer aus Bochum.

Wir sollten ruhig ein wenig mehr stolz sein auf unser lokales Projekt in Oberhausen. Seit 2010 sind 23 ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater (SeSiBe) am Start. Es sind Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Sie bringen ihre eigenen unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen in die Beratung der Senioren mit ein. Es ist ein Projekt der Polizei und der Stadt Oberhausen. Also haben alle eine Ausbildung durch die Polizei und die städtischen Organe erhalten.

Wir beraten nicht nur einzelne Personen. Überall, wo es Seniorentreffs gibt, bieten wir Informationen an. Das sind Seniorenkreise der Gewerkschaften, der Kirchen, der Sozialverbände und vieler anderer Organisationen. Unsere Vortragsthemen haben alle das einzige Ziel, den Senioren das Unsicherheitsgefühl zu nehmen in unserer sich verändernden Gesellschaft. Die zehn Themen-Module haben wir auf unserer Homepage (www.seniorensicherheitsberatung-oberhausen.de) dargestellt. In verstärktem Maße gehen wir auf die Straße. Wir geben Tipps auf den Einkaufsstraßen dieser Stadt, vor Geschäften und Supermärkten. Erkennbar sind wir an den grün-gelben Westen mit dem Aufdruck „SeniorenSicherheitsBeratung“.

In den Schalterhallen der Banken führen wir Aktionen zum sicheren Umgang mit der Rente und dem Geldautomaten durch. In 2014 hatten wir ca. 4000 Bürgerkontakte.