Sensoren für die Zukunft

Stetiges Wachstum seit der Gründung, permanente Innovationen, planmäßiger Ausbau der weltweiten Wirtschaftsbeziehungen – dies zeichnet den Automatisierungsspezialisten Lenord und Bauer seit 50 Jahren aus. Mit einem Fest feierte gestern das Unternehmen sein Jubiläum am Firmensitz in Königshardt – und legte damit ein deutliches Bekenntnis zum Standort Oberhausen ab. Zugleich kündigte der Geschäftsführende Gesellschafter Matthias Lenord eine weitere Internationalisierung des Unternehmens an.

Aufbau von Niederlassungen

120 Menschen arbeiten in der Verwaltung und Entwicklung an der Dohlenstraße, 130 in der vor drei Jahren nach Gladbeck verlegten Produktion. Für beide Standorte ist weiteres Wachstum nicht ausgeschlossen, denn: „Wir wollen dort, wo wir Repräsentanzen haben, eigene Niederlassungen gründen und davon profitieren letztlich auch die hiesigen Standorte“, sagte Geschäftsführer Ralf Beckmann. Beispiel China: Das Land baut seine Metros und Hochgeschwindigkeitsnetze in rasantem Tempo aus und ist damit ein wichtiger Kunde für die Sensoren von Lenord und Bauer, die etwa Laufleistungen, Geschwindigkeiten oder Zugabstände messen. Die Repräsentanz in Shanghai soll demnächst eine Niederlassung werden, USA und Japan sind weitere Wachstumsmärkte.

Dabei bietet der Automatisierungsspezialist seinen Kunden einen breiten Service an, der von der gemeinsamen Konzeption eines gewünschten Produkts, dessen Entwicklung und Herstellung bis zur Wartung reicht. Kompakte Systemlösungen und ständige Miniaturisierungen sind ebenfalls gefragt. Und: „Wir achten bereits bei der Entwicklung auf die Verwendung langfristig verfügbarer Bauteile und Komponenten“. Daher könne auch ein älteres Produkt noch nach Jahren geliefert werden.

Um den Kundenanforderungen umfassend und schnell gerecht werden zu können, hat sich Lenord und Bauer eine neue Struktur gegeben und drei Lösungsteams gebildet, je eines für den Bereich Schienenverkehrsprodukte, Automatisierung von Verpackungsmaschinen und Spezialsensoren für Werkzeugmaschinen. „Jedes Team besteht aus Mitarbeitern der Entwicklung, der Produktion und des Vertriebs, die strikten Trennungen wurden aufgehoben“, erklärt Beckmann.

Als einer Region verbundener Betrieb engagiert sich die Firma zudem in verschiedenen Schulprojekten.