Beschäftigungsförderung
Schwere Zeiten für die BFO
08.09.2010 | 19:48 Uhr 2010-09-08T19:48:00+0200
Mit Neuordnung der Betreuung von Alg-II-Empfängern droht der Beschäftigungsförderung Oberhausen (BFO) das Aus. Deren Betriebsrat bracht in der Sitzung des Sozialausschusses zusammen. Er musste von einem Notarzt wiederbelebt werden.
Der Betriebsratsvorsitzende der Beschäftigungsförderungsgesellschaft Oberhausen (BFO), Dixi Rothe-Staab, ist am Mittwoch in der Sitzung des Sozialausschusses zusammengebrochen. Er musste von einem Notarzt wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden. Zuvor hatte Rothe-Staab im Namen seiner Kollegen um Unterstützung für die städtische Tochtergesellschaft gebeten. Denn auf die BFO kommen schwere Zeiten zu.
Der Andrang war groß bei der gestrigen Zusammenkunft des Sozialausschusses. Viele BFO-Mitarbeiter wollten dabei sein, so dass man vom Sitzungs- in den Ratssaal umzog. Auf der Tagesordnung stand die Neuorganisation der Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch II und diese hat, wie Sozialdezernent Reinhard Frind und BFO-Geschäftsführer Achim Kawicki darlegten, erhebliche Konsequenzen für die BFO. „Wir sind akut gefährdet“, sagte Kawicki den Ausschussmitgliedern und seinen Mitarbeitern in aller Klarheit. „Das Stichwort betriebsbedingte Kündigungen steht im Raum.“
Verwaltung rät von Einstieg
als Optionskommune ab
Hintergrund ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2007, wonach die Zusammenarbeit von Kommune und Arbeitsagentur bei der Betreuung von Arbeitslosengeld II-Beziehern – in Oberhausen über die Arge Soda – in ihrer bisherigen Form unzulässig ist. Bis zum 1. Januar 2011 müssen die Strukturen geändert werden.
Die Stadt hat nun zwei Möglichkeiten. Zum einen könnte sie beantragen, eine der „Optionskommunen“ zu werden. Als solche dürfte sie die Betreuung der Alg II-Empfänger in Eigenregie organisieren. Dem Vorteil der größeren Gestaltungsmöglichkeiten und der einheitlichen Tarifsituation stünden allerdings erhebliche Kosten gegenüber, so Frind. Deshalb plädiert die Verwaltung für das Modell einer „gemeinsamen Einrichtung als Jobcenter“, das gewissermaßen die Fortführung der Arge Soda in einer abgewandelten Form sei.
In beiden Fällen, so Frind, ergebe sich allerdings mehr oder minder deutlich das „örtliche Problem Zukunft der BFO“. Denn der Vertrag über die Gründung der Arge Soda läuft durch die neue Gesetzeslage Ende Dezember aus. In diesem Vertrag hat auch die BFO ihre Daseinsberechtigung. „Wir sind ab 1. Januar ohne Auftrag“, so Geschäftsführer Kawicki. Zudem steht nach wie vor das Wort des Bundesrechnungshofs im Raum, laut dem die BFO in ihrer derzeitigen Struktur ungesetzlich ist, weil sie in Kernaufgaben der Bundesagentur für Arbeit eingreife.
Seinen Mitarbeitern mit befristeten Verträgen hat BFO-Chef Kawicki bereits eröffnet, dass diese nicht verlängert werden. Sieben der unbefristet Beschäftigten haben ein Rückkehrrecht zur Stadt, doch zehn weitere sehen sich von Kündigung bedroht. „Setzen Sie sich ein für die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit der BFO“, hatte Dixi Rothe-Staab deshalb an den Ausschuss appelliert.

00:57
Meistens der BFO beschäftigte sind Städtische Beamte oderAngestellte also werden Sie inerhalb der Stadtverwaltung ihren Job schon finden.
1 Euro jobs gehört abgeschaft,besser Hartz4 muss abgeschafft werden.
Die BFO beschäftigten haben ja jahrelang davon profitiert.
16:39
Den ein euro job gibt es nicht mehr sonder
bundesweit bürgerarbeit
16:13
Vielleicht lernen die Mitarbeiter der Bfo dann mal ihre Qualifizierungsmaßnahmen aus einer anderen Perspektive kennen. Meine Empfehlung: Tipps für Arbeitssuchende.
13:54
Warum haben die Verwaltungsmenschen Sorgen um ihre Arbeitsplätze? Es gibt doch gut bezahlte Ein-Euro-Jobs!
13:28
Heute hatte ich jemand gehabt der von der entgelt
variante macht der sagte heute zur der thema
bfo
die ein euro jobber bringen keine gewinn leistung
rein
wer an die gewinn beteilig sind die vereine
laut die gesetz bist du verplichtet zur arbeiten
und gewinn rein holen
so sieht es aus am arbeitsmarkt
man wird voll ausgenutzt und ausgebeutet
andere machen dreck und der euro jobber
muss das weg machen
was für ne lebensart in deutschland
12:58
Es ist die wahrheit was ich schreibe keine lügen
in der zeit von 2009 bis 2010 habe ich rund der rum erfahrung gesammelt was da abgelaufen hat
12:23
Seit wann hat Bedburg - Hau eigentlich einen Internetanschluss nach draußen ? Wenn ich manche Kommentare lese, habe ich das Gefühl, dass es nur noch beknackte gibt. In der Schule wohl nur ein Stehplatz gehabt, oder ??
09:26
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07:33
an #11 von kurzknapp:
nee, das ist einer von den Moderatoren der Spaß hat!
Sonst wären die EinEuroJobber-Einträge längst rausgeworfen worden.
Meine werden regelmäßig gelöscht weil ich mich öffentlich frage was dieser Schwachsinn soll.
07:30
Armes Deutschland.
Es geht um Arbeitsplätze bei der BFO (nicht ARGE) und hier wird nur geistiger Dünnsch.... geschrieben. Aber zumindest einen dieser geistig hochtrabenden Schreiberlinge kennen wir ja schon. Phantasie hat er ja, bei all den Namen, die er sich eifallen lässt.